Aus dem Kirchgemeinderat

Bessere Kontrolle bei den Kosten des Religionsunterrichtes

Vor einigen Jahren hat der evangelisch-reformierte Kirchgemeinderat der Kirchgemeinde Niederamt beschlossen eine minimale Klassengrösse von 6 Schülern pro Religionsunterrichtsklasse anzustreben. Eine kürzlich durchgeführte Überprüfung der Klasseneinteilungen hat jedoch ergeben, dass einige Klassen mit wesentlich weniger Schülern als der minimal erforderlichen Anzahl geführt werden. Über die letzten Jahre hin betrachtet, ergab sich so ein schleichender Anstieg der Kosten für den Religionsunterricht. Einige mögliche Gründe für diese Entwicklung sind geburtenschwächere Jahrgänge, kontinuierlicher Anstieg der Kirchenaustritte, Schwankungen bei den Klassengrössen und die Stundenplangestaltung (Blockunterricht). Der Kirchgemeinderat hat in seiner Januar-Sitzung beschlossen eine Kommission einzusetzen, welche die Situation um die Planung der Religionsklassen näher betrachten soll. Sie wird eine Bestandesaufnahme machen und daraus Ideen ableiten, die unseren Katechetinnen und Pfarrern helfen sollen, die minimale Klassengrösse einzuhalten. An der Sitzung vom 24. März 2010 stellte Frau Heidi Compeer den Entwurf der Kommission vor. Der Kirchgemeinderat stimmte dem Antrag des Ausschusses zu, eine Kommission Ressort Unterricht zu bilden. Diese Kommission hat den Auftrag jeweils im Frühling die Daten über die Lektionen und Klassengrössen für das kommende Schuljahr zu sammeln. Sie wird mit den Katechetinnen und der Schulleitung bei zu kleinen Schülerzahlen nach Lösungsmöglichkeiten suchen und dem Kirchgemeinderat die Planung zur Genehmigung vorlegen. Ein weiterer, zum Teil unbefriedigt gelöster Punkt sind die Kostenverteilung bei ökumenischen gehaltenem Unterricht. Je nach Gemeinde bestehen unterschiedliche Verteilungsmuster. Es muss nach einer einheitlichen Lösung für die gesamte Kirchgemeinde gesucht werden.

Kirchensteuerbezug durch die Einwohnergemeinden

Der Kirchgemeinderat diskutierte im März über die Auslagerung des Steuereinzuges an die Einwohnergemeinden. Frau Susanna Simmen zeigte die Vor- und Nachteile auf. Die Lösung wäre kostenneutral und für die Kirchgemeindemitglieder verringerte sich die Flut der Steuerrechnungen. An der April-Sitzung entschied der Kirchgemeinderat sich nun definitiv zur Auslagerung des Kirchensteuerbezuges an die Einwohnergemeinden und wird einen entsprechenden Antrag an die Kirchgemeindeversammlung im Juni 2010 stellen.

Richterliche Verbote auf den Grundstücken der Kirchgemeinde Niederamt

Die Kirchgemeinde Niederamt kämpft schon seit längerem mit vermehrten Dauerparkern auf den Parkplätzen, Vandalismus an den Gebäuden und Littering um die Kirchen und Kirchgemeindehäuser. Der Kirchgemeinderat beschloss nun bei den betroffenen Liegenschaften richterliche Verbotstafeln aufzustellen.

Im Kirchgemeindehaus Schönenwerd kann mit dem Umbau begonnen werden

Das Projekt Rollstuhlgängigkeit Kirchgemeindehaus Schönenwerd wurde an der Kirchgemeindeversammlung im Dezember 2009 vorgestellt und von der Versammlung der entsprechende Kredit bewilligt. An der März-Sitzung genehmigte der Kirchgemeinderat die Anträge von Rolf Christen für die Vergabe der Arbeiten einstimmig. Die Baumeisterarbeiten werden der Firma Merz AG aus Küttigen, die Sanitärarbeiten der Firma Markus Studer aus Niedergösgen übertrage. Die Lieferung und Installierung des Liftes erfolgt durch die AS Aufzüge AG aus Schönbühl.           

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