Lengnau (AG)

Auf Pilgerreise nach Düsseldorf

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Am Internationalen Gebetstag "Frau aller Völker" mit Kardinal Joachim Meisner  in Düsseldorf haben elf Pilger aus der Region Baden teilgenommen.

Aus dem deutschsprachigen Raum der Schweiz machten sich am Freitag, 3. Oktober, 37 Pilger, davon elf aus der Region Baden, auf nach Düsseldorf zum internationalen Gebetstag der "Frau aller Völker". Im Car begrüsste Pater Rolf Schönenberger aus Wil SG alle Reisenden und gab den Reisesegen. In Basel war der erste Halt, und man feierte die heilige Messe in der ersten Betonkirche der Schweiz, die dem heiligen Antonius geweiht wurde. Die Weiterfahrt führte ins schöne Elsass und über die Autobahn rheinabwärts, an der Eifel vorbei Richtung Köln. Gegen 18 Uhr erreichten die Pilger Düsseldorf. Dort stieg der gebürtige Düsseldorfer, Pfarrer Andreas Temme, als Reiseführer zu.

Die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und wurde am 14. August 1288 durch den Landesherrn Adolf V. von Berg zur Stadt ernannt. Heute zählt die Stadt 600 000 Einwohner und ist eine Hochburg des Karnevals. Die Pilger fuhren am Stadtviertel "Klein Istanbul" vorbei und an der Mitsubishi Electric Halle, wo am nächsten Tag der Gebetstag stattfand. Der Rheinturm mit seinen 234.2 Metern war natürlich auch nicht zu übersehen. Zu Fuss ging es in der Altstadt weiter, vorbei an der St. Lambretus Kirche, dem Wahrzeichen Düsseldorf, die 1394 erbaut wurde. Sie gehört zu den drei ältesten von 60 Kirchen. Die Gebeine des Stadtheiligen Apollinaris, Wohltäter der Armen und Beschützer der Schwachen, ruhen in dem kostbaren Schrein, der sich seit 1665 im Pfarraltar der Kirche befindet. Während eines wunderschönen Sonnenuntergangs gelangten die Pilger zum Rheinufer und von dort zur längsten Biertheke der Welt, wo die Reisenden das Nachtessen im ortstypischen Braulokal einnahmen. Die folgenden zwei Nächte verbrachten die Pilger im Hotel Kolping.

Die Frau aller Völker

Am Samstag war um 8 Uhr Abfahrt mit dem Car zur Mitsubishi Electric Halle, wo der internationale Gebetstag zu Ehren der "Frau aller Völker" stattfand. Zur Geschichte der "Frau aller Völker": Am 31. Mai 2002 veröffentlichte der Bischof von Haarlem/Amsterdam, Dr. J.M. Punt eine Erklärung, in der er den übernatürlichen Ursprung dieser Erscheinung anerkannte. In dieser Zeit möchte Maria "die Frau aller Völker" sein. Unter diesem Titel ist sie Ida Peerdemann, einer Frau in Amsterdam, zwischen 1945 und 1959 erschienen und gab ihr viele Botschaften. Die Mutergottes bat Ida Peerdemann zur Veröffentlichung dieses Gebetes: "Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt Deinen Geist über die Erde. Lass den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau Maria, unsere Fürsprecherin sein. Amen"

Unter 5000 Pilgern aus aller Welt

Um 8.30 Uhr begann der internationale Gebetstag zu Ehren Mariens, der "Frau aller Völker". Die Pilgergruppe aus dem Aargau reihte sich nun unter die 5000 Pilger aus aller Welt, begleitet von 50 Priester, ein. Darauf folgten eucharistische Anbetung, Rosenkranz, Beichtgelegenheit, Zeugnisse und der Vortrag von Pater Paul Maria Sigl zum Thema "Lass den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker". Nach der Mittagspause folgte der zweite Teil des Vortrages, um 15 Uhr die heilige Stunde und als Höhepunkt die heilige Messe mit Hauptzelebrant und Prediger S.E Joachim, Kardinal Meisner und den Konzelebranten S.E. Jozef M. Punt, Bischof  von Amsterdam-Haarlem, und S.E. Ramzi Garmou, chaldäisch-katholischer Erzbischof von Teheran. Zum Schluss folgte die Erneuerung der Weihe an das Makellose Herz Mariens. Nach einem emotional berührenden Gebetstag begaben sich die Pilger mit tiefem Frieden im Herzen zurück ins Hötel.

Zu Besuch in der Benediktiner-Abtei Maria Laach

Am folgenden Morgen, auf der Rückreise in die Schweiz, besuchten die Pilger die berühmte und grosse Benediktiner-Abtei Maria Laach. Dort feierte die Pilgergruppe mit Pater Rolf Schönenberger die heilige Messe. Nach dem Mittagessen in der Klosterstätte wurde auf der Heimfahrt noch der Rosenkranz gebetet, und Pater Rolf Schönenberger erzählte von seiner Tätigkeit bei der Osteuropahilfe, dem internationalen Hilfswerk "Triuph des Herzens". Die Zeit verging schnell, die 600 Kilometer lange Strecke war im Nu zurückgelegt, und alle gelangten wohlbehalten an die Einstiegorte zurück.

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