Bei etwas trübem aber trockenem Wetter starteten die 55 Personen in Siggenthal zur ersten Monatswanderung im neuen Jahr. Vorerst führte die Route abwärts der Aare entlang. Dass auf diesem Trassee einst im Mittelalter die Hauptstrasse von Bern nach Schaffhausen verlief und dass damals zum Kreuzen der Fahrzeuge extra Ausweichstellen gebaut wurden, nahmen die Wanderer mit Erstaunen zur Kenntnis. Schon bald waren die ersten Gebäude des Paul Scherrer Institutes erreicht. Nach einer feinen Verpflegung im Personalrestaurant folgte eine sehr interessante und beeindruckende 90-minütige Führung durch das Besucherzentrum. Das PSI ist die grösste und modernste Forschungsanstalt der Schweiz. Rund 1900 Personen beschäftigen sich mit Fragen über Entstehung, Entwicklung und Zukunft unseres Planeten. Ein Schwerpunkt der Forschung liegt im Bereich Gesundheit. Mit modernsten Maschinen und Einrichtungen werden neue Therapien zur Bekämpfung einer der häufigsten Krankheiten, dem Krebs, entwickelt. Aber auch Fragen, wie der Energiehunger einer immer mehr wachsenden Weltbevölkerung gedeckt werden kann, werden umfassend dokumentiert. Eindrücklich waren auch die zum Abschluss gezeigten 3-D-Filme, welche komplexe Themen auf eine leicht verständliche Art aufzeigten. Die anschliessende Wanderung der Aare entlang führte vorbei an der Beznau, einem der grössten Energiezentren der Schweiz. Dort sind einerseits das zweitälteste Wasserkraftwerk des Kantons und andererseits die beiden AKW Beznau 1 und 2 im Betrieb. Die Frage, wie die Zukunft dieser Anlagen in 20 Jahren wohl aussehen wird, konnte leider nicht beantwortet werden. Der Schlussteil der Wanderung führte über den zum Hochwasserschutz erhöhten Damm zum Bahnhof Döttingen.  (ka)