Suhr

Auch Gebäudemodernisierungen unterstehen dem Baurecht

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Informationsveranstaltung des HEV Aarau und Kulm

Weshalb für eine Gebäudemodernisierung eine Baubewilligung benötigt wird, erläuterte die Leiterin der Rechtsabteilung des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Rechtsanwältin Verena Sommerhalder Forestier auf Einladung des Hauseigentümerverbandes HEV Sektion Aarau und Kulm in der Bärenmatte in Suhr. Frau Sommerhalder legte dar, dass die Einhaltung der baugesetzlichen und energierechtlichen Vorschriften durch Eingabe eines Baugesuches durch die Gemeinde geprüft und bewilligt werden müssen. Bauvorhaben mit geringer Bedeutung können im vereinfachten Verfahren, grössere im ordentlichen Verfahren bewilligt werden. „In jedem Fall aber vor dem Baubeginn“, mahnte die Rechtsanwältin.

Dass genau dieser Punkt für die Hauseigentümer von Bedeutung ist, erläuterte anschliessend Herr Stephan Kämpfen, stellvertretender Leiter der Abteilung Energie des Departements Bau, Verkehr und Umwelt. „Wird mit dem Bau vorgängig begonnen gehen die Förderbeiträge und Subventionen verloren.“ Er konnte den aufmerksamen Zuhörern die Grundlagen und Ziele der Energiegesetzgebung verständlich darlegen und aufzeigen, wie sich die energierechtlichen Grundlagen auf den Energieverbrauch und damit auf die Unterhaltskosten eines Gebäudes auswirken. Die detailliert vorgestellten Grundlagen der Energieverordnung des Kantons Aargau dürften auf den ersten Blick wohl bei den meisten Anwesenden als streng empfunden worden sein. Bei genauer Beurteilung wurde jedoch erkannt, dass sich die Mehrkosten einer energieoptimierten Sanierung langfristig bezahlt machen. Als Fazit des Abends resultierte: Zuerst Informieren und dann Sanieren, es lohnt sich!

Die Referate sind auf der Webseite des HEV Sektion Aarau und Kulm unter dem Titel „Gebäudemodernisierung“ publiziert.

www.hev-aarau-kulm.ch

energieberatungAARGAU062 835 45 40 oder energieberatung@ag.ch

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