Schafisheim

Apéro fédéral mit Ständerätin Pascale Bruderer Wyss

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Auf ihrer Reise durch alle Bezirke des Kantons Aargau machte Ständerätin Pascale Bruderer am vergangen Samstag Halt in Schafisheim. Interessierte Einwohner lauschten ihrem kurzweiligen Bericht zu Entscheidungen, Ereignissen und Erlebnissen der letzten Sessionen im Ständerat. Der Ausblick auf anstehende Geschäfte fehlte nicht.

Ein grosses Paket, das die Räte beschäftigt, ist die aktuelle IV-Revision; denn einerseits gilt es, die Finanzen im Zaun zu halten, andererseits Missbrauch zu bekämpfen und den betroffenen Personen wenn möglich die Wiedereingliederung in die Berufswelt zu ermöglichen. Gerade dies ist heute schwierig angesichts der in der Wirtschaft allzu häufig fehlenden Bereitschaft, Menschen mit einer verminderten Leistungsfähigkeit beschäftigen.

Pascale Bruderer gab auch einen Einblick in die Revision der Asylgesetzgebung. Die Problematik der Unterbringung von Asylsuchenden in den Gemeinden ist ein Dauerthema, das grosse Teile der Bevölkerung stark bewegt. Ziel der neuen Gesetzgebung sollte sein, die Verfahren deutlich zu beschleunigen. Ebenso sollen grössere Zentren geschaffen werden, die eine Verteilung in die Kantone und Gemeinden erübrigt. Frau Bruderer betonte, dass gerade dieses Suchen nach Kompromissen parteiübergreifend sein muss, die Parlamentarier sind gezwungen, Eingeständnisse zu machen, um einen für alle verträglichen Konsens zu erzielen. Damit Pascale Bruderer als Ständerätin die Anliegen des Kantons Aargau in Bern bestmöglich einbringen kann, berät sie sich monatlich mit Mitgliedern unserer kantonalen Regierung.

Für Schmunzeln sorgten ihre Ausführungen zur mathematischen Auslegung der Anzahl abgegebenen Stimmen im Ständerat. Auch dieses Thema wird den Ständerat nochmals - hoffentlich nur kurz, nämlich im Sinne der Transparenz und gleichzeitigen Fehlerreduktion - beschäftigen.

Der anschliessende Apéro erlaubte es den Zuhörern, auf Tuchfühlung mit der engagierten und herzlichen Ständerätin zu gehen. Die angeschnittenen Themen wurden nochmals genauer analysiert, Sorgen und Bedenken durften deponierten werden.

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