Augenschein der SVP Oberentfelden in der Sondermülldeponie in Kölliken

SVP Oberentfelden erkundigte sich über den Rückbau und die Entsorgung

Die Einladung der SVP Oberentfelden zur Besichtigung der Sondermülldeponie Kölliken stiess auf reges Interesse. Zahlreiche Gäste, wie u.a. die neugewählten Grossräte Clemens Hochreuter mit Ehefrau Manuela und Daniel Wehrli benützten die Gelegenheit zur Führung durch die berühmten Hallen.

Von weitem sind die imposanten Bogentragwerke sichtbar. Beim Vorbeifahren weiss jeder, dass man hier die Geschichte über die Sondermülldeponie Kölliken und ihre Gesamtsanierung findet. Die Herren Joseph Hochreuter, Sicherheitsbeauftragter, und Markus Gabriel, Laborleiter, begrüssten die Gästeschar im InfoPavillon. Hochreuter informierte über die Ereignisse von Gestern, Heute und Morgen in einem spannenden Referat.

1978 wurde in der ehemaligen Tongrube einer Ziegelei die Sondermülldeponie Kölliken eröffnet. Bis zur Schliessung im Jahre 1985 wurden 350'000 Tonnen Abfälle eingelagert. 25 Jahre später verfügt der Kanton über den vollständigen Rückbau der Deponie bis ins Jahr 2012. Nach dem Brand vom 26. Juni 2008 rechnet man mit den Abschlussarbeiten bis ca. 2014.

Nach dem packenden Vortrag folgte die Führung in zwei Gruppen zur Besichtigung der drei Hallen wie Abbau-, Manipulations- und der Lagerhalle. Durch eine Scheibe wurde ein guter Einblick in die Manipulationshalle ermöglicht, wo die Arbeiten bereits weit fortgeschritten sind.

Ein sicher spezielles Erlebnis war es, über das Dach der Manipulationshalle zu marschieren und das Bogentragwerk aus Stahl von nahem bewundern zu können. Die Gesamtfläche aller drei Hallen beträgt 46'000 m2 und beeindruckten genau so, wie die Sichthöhe der Bögen von max. 32.50 m. Die ganze Fläche gleicht einem riesengrossen Eisfeld, da alles weiss ist.

Anschliessend wurde der interessante Rundgang den Herren Hochreuter und Gabriel mit einem kräftigen Applaus und einem Präsent verdankt. Zum Abschluss trafen sich alle zum Nachtessen im Restaurant Engel in Oberentfelden, wo noch viel über das imposante Werk weiter diskutiert wurde. (edu)