Ein verlängertes Wochenende in Arosa mit viel Tanz, gemütlichem Zusammensein, mit Wanderung, Hüttengaudi, Sauna-Wellness und in herzlichster Atmosphäre genossen 13 Paare während der Tanzreise von Dancer’s World. Sowohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch die Kursleiter waren sich einig: Langeweile geht anders.

Das Wetter spielte Jahreszeiten-Mikado. Blauer Himmel, Sommertemperaturen, Schneetreiben und Minusgrade wechselten sich ab. Doch die Tänzer/innen liessen sich die Stimmung nicht verderben, montierten die Tanzschuhe und erklommen das Parkett. Im Kursaal liess man das Wetter vor den grossen Panoramafenstern und widmete sich mit Inbrunst dem Rumba, Salsa und Jive. Man versuchte, Marcus Anweisungen strikte zu befolgen: „Ausrichtung zum Hirsch!“ hiess es beispielsweise oder „schmusi-schmusi eins, schmusi-schmusi zwei!“ Wer nicht dabei war, kann sich die lockere, witzige und trotzdem hochkonzentrierte Atmosphäre kaum vorstellen. So ist Lernen lustvoll. Mit Lachen übte man sich durch die komplizierten Pivets und verrenkte die Arme im Salsa.

Am Freitagnachmittag wanderte man zum Alpenblick, um dort in der Hütte in die Nacht hinein zu  feiern. Extra im Gepäck waren Dirndl, Lederhosen, rot-weiss Kariertes und Daniels obligater Filzhut. Mahnend zeigte Gerda gen Himmel und warnte: „Nur kein Scheiss jetzt, Petrus!“ Und Petrus liess die Schleusen geschlossen. Vorerst jedenfalls. Heimwärts in später Nacht ging es dann im Schneegestöber. Aber da war man vom Linedance euphorisiert, vom Essen und Wein voll Energie und von der Polka gewärmt, darum passten die tanzenden Flocken bestens zur Fröhlichkeit.

Niemand konnte die Freude an der Musik, an der Bewegung und an der Auszeit von der Routine stoppen. Dass die Lebenslust, Unbeschwertheit und das Ferienfeeling so greifbar waren, hatte viel mit der unglaublichen umfassenden Gastfreundschaft des BelArosa zu tun! Dieses Hotel war weit mehr als eine tolle Übernachtungsstätte, es war und ist ein Wohlfühlort zum Wiederkehren.

Leider viel zu schnell waren das Wochenende und der Zauber der Reise vorbei. “ An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit“, singen die Toten Hosen. Die Arosa-Tänzer/innen pflichten mit Überzeugung bei.