Mit dem stimmungsvollen Lied Ao Yona aus Ghana stimmte der Simama Kwaya Chor aus dem nahen Küssaberg / Lauchringen auf den Gottesdienst anlässlich des Zimbabwe-Sonntags am 30. April in der Antoniuskirche ein. Eingeladen hatte die Weltgruppe. Grund dafür war der dankbare Rückblick auf die gelungene Reise ins südliche Afrika im vergangenen Februar. Die Botschaft berichtete darüber. An die zweihundert Personen waren aus der Pfarrei, aus der Region, aus zahlreichen Kantonen in der Schweiz sowie dem nahen Ausland gekommen. Die gemeinsame Verbundenheit mit dem Partnerprojekt Midlands Children Home Rosedale der Antoniuspfarrei hatte sie zusammengeführt. Der Gottesdienst stand unter dem Zeichen von Weggemeinschaft und Solidarität. Zu Beginn der Feier wurden die Grussworte der Leiterin des Kinderheims Rosedale, Lenzeni Kamwendo-Ndete, und der Leiterin des Freundeskreises Rosedale in Göttingen bei Hannover/D, Gerda Drüke, verlesen. Gesänge aus verschiedenen afrikanischen Ländern, Trommelklänge, persönliche Berichte über die Situation der Menschen in Zimbabwe und im Kinderheim und die Fürbitten für Frieden und Gerechtigkeit in und zwischen den Ländern und Kontinenten öffneten den Blick in die Welt und gaben der kirchlichen Feier eine besondere Dichte. Am Schluss stand die Verabschiedung der langjährigen Weltgruppe-Teamfrau Isabella Kalt an. Achtzehn Jahre hatte sie, zuerst als Pfarreisekretärin später als Weltgruppe-mitglied, die caritativen Aktionen der Pfarrei mitgetragen, war mit Rat und Tat zur Stelle, brachte innovative Ideen ein, half beim Netzwerken und prägte den Teamgeist der Gruppe. Mit herzlichen Dankesworten und guten Wünschen, geschrieben oder gezeichnet auf echten Steinen (Zimbabwe bedeutet Land der Steine) und mit einem Gutschein für Rosen (Kinderheim Rosedale) entliessen die fünf Bleibenden und Gemeindeleiterin Christina Burger ihre scheidende Kollegin Isabella Kalt aus der Gruppe. Dem weinenden Auge stand ein lachendes gegenüber. Jessica Cartafalsa und Kira La Rosa, zwei junge Frauen aus Kleindöttingen, konnten ins Team aufgenommen werden. Beide haben auf der Zimbabwe-Reise Feuer gefangen für das Wirken der Weltgruppe. Sie setzen sich seither mit Begeisterung und Tatendrang besonders fürs Kinderheim Rosedale ein. Mit grossem Applaus bestätigten die Gottesdienstbesuchenden den Dank an die Scheidende und das Willkommen für die Neuen.

Im Anschluss an die kirchliche Feier waren alle zum Apéro riche in den Pfarreisaal eingeladen. Ein grosses Buffet mit vielen verschiedenen Köstlichkeiten erwartete die Gäste. Mit einem Videoclip über die Abschiedsfeier im Kinderheim Rosedale gelang es der Weltgruppe, etwas von der ihr entgegen gebrachten herzlichen Gastfreundschaft und Lebensfreude der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im Kinderheim Rosedale zu vermitteln. Weltgruppeleiterin Claudia Rüegsegger informierte über die Situation im Kinderheim, über die hervorragende Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen und über die Herausforderungen, die sich den Menschen dort stellen. Sie betonte die Chancen, die auch in Zeiten der Not stecken und beschrieb, wofür das Kinderheim in Zukunft besonders finanzielle Unterstützung benötigt. Die positiven Rückmeldungen der Gäste, die anerkennenden Worte und Gesten bestätigten der Weltgruppe, dass sie mit ihrem Engagement zugunsten der Schwächsten in Zimbabwe auf dem richtigen Weg ist.