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Ängste, Adrenalin und Vertrauen im Sportunterricht

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«Voll cool» und «mega geil»: Dies waren die meist gehörten Kommentare der Schülerinnen und Schüler vergangene Woche in der Fricker Mehrzweckhalle. Die Jugendlichen der Fricker Oberstufe lernten im Projekt «Rivella Climbing» des SAC das Sportklettern kennen. Neben Spass und Adrenalinkick waren bei den Kids auch Ängste und Zweifel spürbar. Klettern ist nicht nur moderner Sport, sondern auch eine Vertrauensschulung.

Zum 150-Jahr-Jubiläum machte der Schweizer Alpenclub Mitte November mit seiner mobilen Kletterwand Halt an der Fricker Oberstufe im Ebnet. Die Schülerinnen und Schüler einer 4. Sekundarklasse bauten am Montag zusammen mit den Sportlehrpersonen und dem erfahrenen J+S-Leiter Sportklettern, Hans Gerber, die Wand in der Mehrzweckhalle auf. Danach hiess es unter der kundigen Leitung des Kletterfachmanns Gerber «Ran an die Seile». Verschiedene Klassen durften während der ganzen Woche im Sportunterricht das Klettern ausprobieren.

Eine Schulung fürs Leben
Was früher Reck, Sprossenwand und Kletterstangen waren, sind heute farbige Kletterwände. Das moderne Sportklettern hat sich bei den Jugendlichen etabliert. Doch Klettern ist nicht nur eine beliebte Abwechslung im Sportunterricht, sondern fördert auch die Entwicklung von Sozialkompetenz. Die Kids lernen wie man den Partner sichert und erklimmen die sechs Meter hohe Wand. Dazu braucht es neben koordinativen auch soziale Fähigkeiten: Die Jugendlichen müssen eine Herausforderung annehmen, Verantwortung übernehmen und Ängste überwinden.

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