In der St. Martinskirche in Zuchwil begeisterte die Brass Band Solothurn unter der Direktion von Martin Bütikofer mit abwechslungsreichen, weihnachtlichen Klängen.

Die Band begrüsste vor vollgefüllten Rängen die Konzertbesucher musikalisch mit dem Krönungsmarsch „Crown Imperial“ aus der Feder von William Walton. René Bohner führte durch das Konzert und erzählte, dass die festliche Komposition bereits zwei Mal bei Krönungen am britischen Königshause aufgeführt wurde. Danach folgte das populäre Weihnachtslied „Mistletoe & Wine“. Hinter dem Es-Cornet Solo nach Ansage entpuppte sich „Flowerdale“ von Philip Sparke. Der Solist Dominik Jost brillierte mit reinen und strahlenden Es-Cornet Klängen. Beim spirituellen Lied „Down in the River“ kamen die Zuhörer in den Genuss der wohltuenden und voluminösen grossen Instrumente; denn es wurde durch ein eher selten anzutreffendes Sextett bestehend aus Euphonium, Bariton und Tuba vorgetragen. Mit dem bekannten Hauptwerk des Abends, „Music for The Royal Fireworks“ konnte die Brass Band Solothurn beweisen, dass sie sich in den vergangenen Jahre klanglich und musikalisch unter der Führung von Martin Bütikofer positiv weiterentwickelt hat. Das von Georg Friedrich Händel komponierte Werk erntete grossen Applaus und anerkennendes Nicken. Die junge Cornettistin Sarah Lorenz trug mit runden und weichen Klängen das Solo First Light vor und erntete damit lang anhaltenden Applaus der begeisterten Zuhörer. Voller Freude stellten die jungen Schlagzeuger Tobias und Thomas Lorenz sowie Pascal Meier die neu angeschafften Kesselpauken, das Glockenspiel und die Bongos vor. René Bohner bedankte sich für die grosszügigen Beiträge von SoKultur und der Stadt Solothurn. Darauf trug das Corps das Lied „Anthem“ vor, welches von den Erfolgsmusikern der ehemaligen schwedischen Popgruppe ABBA, B. Ulvaeus und B. Andersson, für das Musical Chess geschrieben wurde. Passend zur Adventszeit wählte die Brass Band Solothurn als vorletztes Stück des Abends die „Advents-Fantasie“ von Roland Kernen aus. Überzeugender Abschluss des Konzerts bildete die rassige „Farandole“ von Georges Bizet. Das sichtlich zufriedene Publikum forderte schliesslich mit grossem Applaus die Zugabe. „Stille Nacht, Heilige Nacht“, arrangiert von Gordon Langford bildete den sinnlichen Schlusspunkt auf das in allen Belangen überzeugende Adventskonzert der Brass Band Solothurn.