In vielen Alltagssituationen haben wir die Möglichkeit, entweder Zuschauer zu sein oder uns aktiv an unserem Leben und demjenigen unserer Mitmenschen zu beteiligen. Das Aktivsein erfordert Mut und ist nicht immer einfach. Aber wer nichts wagt, kann oft auch nichts verändern, nichts gewinnen. Sozialdiakonin Rebekka Gloor machte den Präparanden Mut, aktiv zu sein und etwas zu wagen, denn wenn sie Gott an ihrer Seite haben, gibt es kein Unmöglich mehr.
Die 21 Präparanden waren an ihrem Abschlusstag sehr aktiv. Am Morgen wurde in verschiedenen Gruppen gearbeitet. Es entstand ein Fotoroman zum Thema, eine Teilmoderation für den Gottesdienst, ein Apéro für die Eltern und ein kleines Präsent, welches den Gottesdienstbesuchern am Abend mit nach Hause gegeben wurde.
Am Nachmittag wurde das Wissen, welches sich die Präparanden in den vergangenen zwei Unterrichtsjahren angeeignet hatten, spielerisch geprüft. Bibelstellen mussten so schnell wie möglich gefunden und Wissensfragen richtig beantwortet werden. Die Präparanden mussten in kleineren Gruppen Aufgaben lösen wie zum Beispiel als ganze Gruppe auf einen einzigen Backstein stehen, ohne dass ein Körperteil eines Gruppenmitglieds noch den Boden berührt oder in 10 Minuten möglichst kreativ Belegte Brötchen kreieren, welche es dann zum Abendessen gab. Die Aufgabe, innerhalb von 15 Minuten möglichst viel herumliegenden Abfall aufzusammeln wurde mit viel Engagement angepackt. Die Jugendlichen staunten nicht schlecht, was da in dieser kurzen Zeit alles zusammenkam.
Alle Jugendliche werden gebraucht, dies wurde beim Ballonspiel besonders deutlich. Eine freiwillige Person konnte sich in ein rundes Netz legen. Das Netz wurde von allen anderen Teilnehmenden in die Höhe gehoben und auf Kommando zogen alle am Netz, so dass die Person in der Mitte in die Luft flog. Mit einer Nadel in der Hand musste diese Person versuchen, Ballone, die an der Decke befestigt waren, zum Zerplatzen zu bringen. Zogen die Teilnehmenden nicht zur gleichen Zeit am Netz, flog die Person in der Mitte schräg in die Luft oder gar nicht.
Den Abschluss bildete schliesslich der X-MADE Jugendgottesdienst, an welchem die Präparanden ihre verdiente Urkunde erhielten und von ihren Eltern, Verwandten und Bekannten gebührend gefeiert wurden. Müde aber zufrieden verliessen die Präparanden zu später Stunde das Kirchgemeindehaus.

Rebekka Gloor


Fotos von Doris Burkhalter. Bildlegende:
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2. Urkundenübergabe.JPG
3. Ob dieser Versuch wohl gelingt?.JPG