Hallwil

Aabachsänger zu Besuch im Salzberwerk und in einer Grotte

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Erlebnisreiche Vereinsreise

Für die diesjährige Vereinsreise liess sich das Reise-OK etwas ganz spezielles einfallen. Der Besuch des Salzbergwerks in Bex und die Besichtigung der „Grotte aux Fées" in St. Maurice bildeten den Höhepunkt der Reise.
Eine stattliche Anzahl von Sängerinnen und Sängern zum Teil begleitet durch ihre „bessern Hälften" bestieg am Hallwiler Bahnhof den Zug Richtung Wallis. Schon bald merkte man, dass man nicht der einzige Verein war, welcher das Wochenende zum Reisen brauchte.
So herrschte an allen Bahnhöfen ein munteres Treiben von Menschen mit und ohne Rucksack. Via neuem Lötschberg-Basistunnel verging die Reise wie im Flug und schon erblickte man die Stadt Visp von oben herab. Eine schöne Fahrt ist auch immer der Rhone entlang Richtung Montreux - Genf. Unsere Gruppe verliess aber bereits in Bex den Zug um in einen Bus ins Salzbergwerk Bex zu gelangen.
Vor der Besichtigung hiess es sich aber vorerst einmal mit einem feinen Essen zu stärken. Natürlich gehörte auch ein guter Wallisser Tropfen dazu.
Nun ging's ins Salzbergwerk. Nach einer kurzen Tonbildschau wartete das „Bergwerkzügli", welches die Gruppe tief in den Stollen führte. Das Salzbergwerk besteht aus einer Vielzahl von Stollen, Schächten Treppen und riesigen Hallen, deren Gesamtlänge über 50 Kilometer beträgt. Heute können einige Kilometer dieses immensen unterirdischen Labyrinths besucht werden. Der Rundgang erlaubt den Besuchern die spektakulärsten Elemente der seit dem ersten Stollenbau im Jahre 1684 bis heute verwendeten Salzabbau- und Gewinnungsmethoden zu sehen und zu erleben.
Mit dem Bus ging's zurück nach Bex, wo nach einem Rundgang durch das Dorf, das Nachtquartier im Hotel „Le Cèdre" aufgesucht wurde. Nach dem Nachtessen und dem spätern „Schlummertrunk" hiess es ab in die Federn.
Der Sonntag überraschte, zur Freude aller, mit hellem Sonnenschein. Nach dem reichhaltigen Morgenessen und der kurzen Bahnfahrt nach St-Maurice ging's in einem gemütlichen, wenn auch steilen Wanderweg zu der „Grotte aux Fèes". Nach dem Mittagessen besuchte die Gruppe das Wunder der Natur. Entdeckt wurde die Grotte im Jahre 1863. Ein 1000 Meter langer Naturstollen führte zu einem See, der von einem 77 Meter hohen Wasserfall gespeist wird.
Von St-Maurice fuhr man per Zug via Lausanne - Fribourg - Bern wieder ins heimatliche Hallwil. Zwei schöne Tage im Chorleben der Aabachsänger sind somit wieder Geschichte. - Uebrigens die Aabachsänger sind ab sofort am üben ihres nächsten Auftritts: Hallwil wie es singt und swingt. Gerade jetzt ist eine gute Zeit zum Einsteigen. Herzlich Willkommen! Der Chor probt unter der Leitung von Francesco Bettamin jeweils am Montag um 20.15 Uhr. (nd)

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