99. Generalversammlung der Stadtsänger Aarau

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Augenmerk auf 2012, wenn die Sängern feiern dürfen

„Was wär' das Leben ohne Lied?" Mit dieser zentralen Frage, 4-stimmig gesungen, startete die 99. Generalversammlung der Stadtsänger Aarau. Präsident Willi Müller führte zielsicher durch die verschiedenen Traktanden, meldete den Vereinsbestand von 165 Mitgliedern inklusive Passive und musste leider auch die drei verstorbenen Sägerkameraden Kurt Zimmerli, Sepp Werder und René Gaberthüel erwähnen.

Die Vereinsrechnung wurde anstandslos genehmigt, zumal die Stadtsänger mit der gemütlichen Beiz am Stadtfest im Juli noch mit einem blauen Auge davongekommen waren: Trotz bester Lage und perfekter Organisation entsprach die Besucher Frequenz, gerade nach dem Maienzug, nicht den Erwartungen. Das minime Defizit wurde indessen mehr als aufgewogen durch das erfolgreiche Herbstkonzert, wo in der Auenhalle Rohr alte Schlager und beliebte Volkslieder vorgetragen wurden.

Trockene Versammlungen müssen zwischendurch aufgelockert werden, nicht nur durch Tranksame, sondern bei Sängern dann und wann durch ein Lied, wonach bei guter Stimmung auch das Jahresprogramm 2011 abgesegnet werden konnte. Das Augenmerk ist aber bereits heute auf das Jahr 2012 gerichtet, in welchem die Stadtsänger Aarau 100 Jahre ihres Bestehens feiern dürfen. Vorgesehen ist eine würdige Feier und, als besonderer Leckerbissen, ein Auftritt des schweizerischen Jugendchors in Aarau. Eine Festschrift, emsig redigiert von unserem Aktuar Urs Widmer, und eine neue Vereinsfahne werden die Stadtsänger zum 100. Geburtstag in frischem Glanz erscheinen lassen.

Die Versammlung wählte schliesslich mit Applaus Pierre Rothpletz in die Musikkommission und Walter Schelling als Vize-Fähndrich und zugleich in die Redaktionskommission des Stadtsänger-Infoblattes. Zum Schluss der Generalversammlung rief der Präsident auf, neue Sänger zu werben und an unsere Gesangsproben, welche jeweils am Dienstag um 20 Uhr im Aarauer Saalbau stattfinden, einzuladen.

Mit einem rassigen Lied endete die Versammlung rechtzeitig, sodass Küche und Personal vom Schützenhausi zum Zuge kam, um den gelungenen Abend auch kulinarisch und mit einem Schlummertrunk ausklingen zu lassen. (P.H.)

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