9. Eppenberger Weihnachts-Buuremärit

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32 blau-weisse Stände luden zum Flanieren ein.

Einmal mehr verstand es das organisierende Organisationskomitee einen würdigen Markt auf die Beine zu stellen.

An den 32 blau-weißen Ständen wurde allerhand Feines dargeboten. Über selbst gemachte Adventsgestecke, Keramik, Sirupe, Konfitüren, Blumengestecke, Holzkunstwerke gab es auch etliche Nippsachen. Willkommene Geschenke für die bevor-stehenden Weihnachtstage.

Aber auch Lebensmittel wurden für die zahlreichen Besucher angeboten. Da gab es die große Auswahl an frischem Gemüse, Äpfel; Birnen, Schwingerbratwürste, Honig, Zöpfen, Knöpfen, ofenwarmes Bauernbrot, Käseschnitten, Raclettes, Würste, Lebkuchen, Kuchen- und Tortenstücke, Eier, frischen Käse, Süßmost, luftgetrocknete Früchte, Kräuter und Vieles mehr. Sowohl der Andrang als auch der Verkauf der ausgestellten und säuberlich präsentierten Waren war ansprechend. Oder anders herum gesagt, der Umsatz war gut, war aber auch schon besser.

Gut besucht war natürlich der Dorfplatz zur Zeit des Samichlausbesuches. Dieser kam sogar mit dem Schmutzli und zwei Eselchen. Die Kinder freuten sich über den Besuch und das Chlausensäcklein, wenn man auch ab und zu etwas Angst und Scheu in den Augen feststellen konnte.

Und was wäre der Weihnachts-Buuremärit ohne die lokale Feuerwehr. Sie leiteten den Verkehr um, sie führten die beliebte Löschbar mit dem wärmenden Glühwein und sie gewährleisteten den allseits geschätzten Shuttle-Bus-Betrieb von Schönenwerd auf den Eppenberg und zurück.

Nicht nur der Erlös aus der Löschbar, sondern auch des Päcklifischens, die großarti-ge Tombola mit den vielen attraktiven Preisen, das Einkommen aus der Wy- und Kaffeestube mit dem reichhaltigen Kuchenbuffet geht an eine leidgeprüfte Bauernfamilie aus dem Wallis.

Dass es der Eppenberger Bevölkerung nicht an neuen Ideen für das Marktereignis fehlt, zeigt das erneute eröffnen der Schöflibar, dem etwas abseits des Geschehens durchgeführten Haflinger Reiten, der Lebkuchenbäckerei, der Wurststube und dem Chlausengaden, bei welchem es Voressen und Kartoffelstock gab. Oftmals wurde die Suppe mit Brot gesucht, aber auch hier gab es eine Neuerung. Für den 9. Weih-nachts-Buuremärit waren Rippli und Sauerkraut mit feinem Buurebrot angesagt.

In der Schöflibar und dem Wyspycher soll es noch lange lustig zu und her gegangen sein. Manche träumten gar schon vom Weihnachts-Buuremärit vom 28. November 2009. (Cae)

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