Wohlen

9. Chicorée-Volleyball-Night in der Hofmatten Sportanlage

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Gegen 200 Schüler und Lehrkräfte spielten um die Wanderpokale

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in der Hofmatten-Sportanlage Wohlen zum neunten Mal die Chicorée-Volleyball-Night des Berufsbildungszentrum Freiamt ausgetragen.

Bei diesem sportlichen Grossanlass kämpften gegen 200 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des BBZ um die begehrten Wanderpokale. Der Hauptsponsor, die Modekette Chicorée, honorierte die sportlichen Leistungen der besten Teams zudem mit Einkaufsgutscheinen oder teaminternen Nachtessen - je nach Rangierung gediegen, als Siegesfeier im Bremgarter Trendlokal "El Mosquito", oder aber etwas arbeitsintensiver in Form eines Spaghettata-Korbes, frei nach dem Motto „Nachtessen - do it yourself".

Leer ging jedoch niemand aus. Neben vielen Trostpreisen des Hauptsponsors wurden Fairnesspreise des Kino Rex verlost.

Doch nicht der materielle Gewinn war das Wichtigste. Die Freude am gemeinsamen Sporttreiben und der gelebte TEAM-Gedanke innerhalb der klassenintern gebildeten Mannschaften wuchs von Spiel zu Spiel. Zudem spornten oft mitgereiste „Schlachten-bummler" ihre Klassenkameraden zu Höchstleistungen an.

Das Resultat konnte sich sehen lassen. Blindes Verständnis und perfektes Timing im Zusammenspiel ermöglichten teilweise Volleyball auf hohem Niveau.

Am meisten Grund zum Jubeln hatten am Ende einer langen Nacht die drei Kategoriensieger: „Naturschönheite", welche die Herrenkategorie für sich entschieden, „Tschöbis", die im dritten Anlauf endlich den Damenfinal gewannen, und natürlich die Sieger der Hauptkategorie mixed, „Gymnastic Suicide".

Im Finalspiel holten diese auf ihre Kontrahenten „"ähm nei, nöd egal" innert kurzer Zeit ein beruhigendes Punktepolster heraus. Als sich jedoch in den letzten Minuten der Partie die abgeschlagene Mannschaft mit einer furiosen Aufholjagd Punkt um Punkt herankämpfte und damit zeigte, dass ihr der Ausgang des Finals wirklich „nöd egal" war, kam nochmals Spannung auf. Doch es reichte nicht mehr ganz und so konnten um 3 Uhr morgens „Gymnastic Suicide" verdientermassen den Pokal entgegennehmen. Diese an Dramatik kaum zu überbietende Schlusspartie der 16 Mannschaften umfassenden Hauptkategorie bildete den adäquaten Schlusspunkt eines äusserst gelungenen Sportfestes!

Martin Erne

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