Rickenbach (SO)

70 Jugendlich waren diesmal dabei

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Volle Konzentration beim Schlusskonzert in Rickenbach

Volle Konzentration beim Schlusskonzert in Rickenbach

Bereits zum 28. Mal fand in den Herbstferien das Musiklager „Kisi“ statt. Es wurde seinerzeit von Alois Kissling ins Leben gerufen. In diesem Jahr machten dabei 70 Jugendliche im Alter von neun bis zwanzig Jahren mit. Nach der intensiven Woche in Zweisimmen fand am Freitag in der Mehrzweckhalle Rickenbach das Abschlusskonzert statt.

Die 84-köpfige Lagerband eröffnete das Konzert, geleitet von Andreas Moser mit Walter Josephs Marsch „Viva Arogno“. Oliver Waldmann dirigierte darauf das unkonventionelle, mit viel Perkussion gespickte Stück „Escapade“ von Michael Oare.

Geleitet von Andreas Moser zeigte die Beginners-Band mit kurzen, abwechslungsreichen Stücken, dass auch die Jüngsten auf dem richtigen Weg sind. Als Zugabe erhielt der „Mickey Mouse March“ grossen Applaus.

Oliver Waldmann dirigierte darauf drei Stücke der 54-köpfigen Concert-Band. Sowohl das rhythmisch komplexe „Into the Clouds“ als auch das ruhige „Yellow Mountains“ und das 3.-Klass-Stück „Nanga Parbat“ wiesen darauf hin, dass die Teilnehmenden nach Höherem streben. Dem Dirigenten ist es gelungen, aus einer zusammengewürfelten Gruppe ein wohlklingendes, homogenes Orchester zu formen, das temperamentvoll und mit Begeisterung agierte.

Mitglieder des Corps sagten abwechslungsweise die Stücke an und gaben Einzelheiten aus dem Lagerleben bekannt. Eindruck machte offenbar nebst den langen Proben auch das frühmorgendliche Turnprogramm und das gute Essen mit dem Höhepunkt Fondue chinoise. Genüsslich wurde auch bekanntgegeben, dass das Leiterteam beim Fussballturnier bereits beim Halbfinal geschlagen wurde.

Fabian Gaberthüel leitete das Perkussionsensemble. Sehr aufmerksam, mit grosser Präzision und erstaunlicher Dynamik wurde seine Eigenkomposition „Trommelecho“ vorgetragen. Einzelne durften sich auch als Solisten zeigen und so wurde auch dieses kleine Ensemble vom Publikum begeistert aufgenommen.

Die Concert-Band und die Lagerband verabschiedeten sich mit recht hochstehenden modernen Unterhaltungsstücken und zeigten sich nochmal von ihrer besten Seite.

Lagerleiter Christoph Egger dankte den drei Dirigenten und den Registerleitern, die sich allesamt unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatten, für ihre kompetente Arbeit und ihre Geduld. Er dankte auch der kleinen Küchencrew sowie allen Gönnern und Sponsoren. Oliver Waldmann betonte, dass eigentlich Christoph Egger die grösste Arbeit geleistet habe, die Organisation musste ja schon recht früh beginnen und sei einfach perfekt gewesen. Man spürte, dass sich jetzt schon wieder alle auf das nächste Kisi-Lager freuen.

Eugen Busslinger

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