Dürrenäsch

27 Dürrenäscher Prachtskerlis auf 2-tägiger Männerriegen-Reise unterwegs !

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Wie das Sprichwort lautet: “Wenn Engel reisen, lacht der Himmel”, sind wir auf unserer Turnfahrt begleitet worden. Pünktlich 08.00 Uhr konnte der Carchauffeur die Reise Richtung Innerschweiz starten.

Der 1. Halt bescherte uns Kafi und Gipfeli im altehrwürdigen Hotel ‘Rigiblick’ am See. Nach kurzer Verschiebung stand ein erster, grosser Höhepunkt an. Das Mirage-Museum wurde uns unter kompetenter Leitung vorgestellt. Wir durften sogar ins enge Cockpit von einer Mirage sitzen und die grosse Anzahl von Instrumenten, Knöpfen, Anzeigen, etc. bewundern. Phaszinierend auch, dass dieser elegante, alte Kampfjet 3’730 Liter Kerosen auftanken konnte, was aber nur zu einer Einsatzzeit von ca. 45 Minuten reichte. Mit diesem Most könnte ein Otto-Normalverbraucher mit dem Privatauto ungefähr 4’500 Km fahren. Allerdings kann dieser auch nicht beim Start mit Vollschub 300 Liter pro Minute verbrennen.

Nach dem Apéro vor dem Fliegermuseum erreichten wir nach kurzer Fahrt das Restaurant ‘Allmendhuisli’, wo uns ein sehr feines Mittagessen serviert wurde. Weiter gings bis zur Stöckalp und mit der Gondelbahn auf die Melchsee Frutt, wo uns eine tolle Bergwanderung durch paradiesische Landschaft zum Etappenziel Engstlenalp führte. Die Gruppe Nichtwanderer erreichte mit dem Car das Nachtlager.

Die im wahrsten Sinne ‘Nostalgie-Schlafzimmer’ errinnerten uns an unsere Kindheit zurück. Nach vorzüglichem Essen und gutem Wein, liessen wir es uns noch gemütlich sein. Anschliessend schliefen wir wie die auf der Wan-derung gesichteten Murmeltiere.

Nach dem Zmorgebrunch starteten wir schon um 08.30 Uhr durch das enge Gadmertal Richtung Sustenpass ins Gebiet des Steingletschers, wo man auf verschiedenen Wanderungen von leicht bis sportlich die ‘ange-fressenen’ Kalorien wieder loswerden konnte und die einzigartige, intakte Landschaft erleben durfte.

Nach einem ‘Zwüschepröstli’ startete der Car über den Susten nach Attinghausen in die berühmte Pouletburg. Im total ausgebuchten Restau­rant genehmigten auch wir uns einen halben ‘Fäderebock’, welcher zwar nicht knusperig, dafür mit scharfer Sauce doch noch mundete.

Weiter gings nach Flüelen mit dem Schiff über den Vierwaldstättersee, wo wir zum ersten Mal auf dieser Reise eine Quellwolke am blauen Himmel entdeckten. Nach der Ankunft in Vitznau gings auf schnellstem Weg zurück Richtung Dürrenäsch.

(Pikantes Detail betreffend Kerlis: 26 verheiratete, noch nie geschiedene Ehe-männer und ein eingefleischter Junggeselle, zeugen davon, dass die Dürrenäscher Männerriegler aus gutem Holz geschnitzt sind. Wo gibts sowas noch?)

Zum Abschluss gebührt ein grosser Dank an das Reiseleiterteam - super, alles paletti !

Hans Gloor

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