Spreitenbach

239 Dienstjahre an der Schule Spreitenbach – sieben Schulreisen

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Wir schreiben das Jahr 1971. Im Kanton Zürich besteht noch das Konkubinatsverbot, das Spreitenbach einen eigentlichen Bauboom beschert. Das Shoppi Spreitenbach, eine schweizerische Sensation, ist gerade mal ein Jahr offen und ist Anlass für samstägliche Familienausflüge.

Armin Keller nimmt in diesem Jahr seine Lehrtätigkeit als Primarlehrperson an der Schule Spreitenbach auf. Später lässt er sich zur Sekundarlehrperson weiterbilden und bleibt der Schule mit Leib und Seele für die nächsten sagenhaften 43 Jahre treu.

Heidi Zürcher startet im Jahre 1971 ebenfalls ihre Lehrtätigkeit als Mittelstufenlehrperson. Nach einer längeren Babypause nimmt sie im Jahre 1990 ihre Unterrichtstätigkeit wieder auf: 33 Dienstjahre wird sie total in Spreitenbach unterrichten, dies aus Berufung.

Ursprünglich sind die Planer in Spreitenbach von einer Bevölkerung von 35'000 Einwohnerinnen und Einwohnern und 20'000 Arbeitsplätzen im Endausbau ausgegangen. Das Jahr 1973, das von einer weltweiten Ölkrise geprägt ist, bremst diese Prognosen in Bezug auf das lokale Bevölkerungswachstum in Spreitenbach stark ab. Just in diesem Jahr startet Moritz Bilgerig seine Lehrtätigkeit als Primarlehrperson an der Mittelstufe. Spreitenbach ist zu diesem Zeitpunkt ein grosses, wachsendes Dorf mit rund 6000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Moritz Bilgerig wird der Mittestufe und dem Schulstandort für 41 Jahre treu die Stange halten. Stämmige Baumreihen beim Schulhaus Hasel, die von Moritz Bilgerig früh gepflanzt werden, sind entsprechende Zeitzeugen aus seiner Tätigkeit.

1973 wird das Tivoli in Spreitenbach eröffnet. Und 1974 tritt Martin Christen, Bezirkschullehrer, seine Lebensstelle in Spreitenbach an. Nebst seiner Lehrtätigkeit engagiert er sich politisch und kulturell. Im 2008 gelingt ihm schliesslich der erfolgreiche Sprung in den Grossen Rat. 40 Jahre wird er an der Schule Spreitenbach wirken

1977 gewinnt der berühmte Streifen „Rocky“, auch unter dem Titel „Rocky – Die Chance seines Lebens“ bekannt, drei Oscars. Die Stelle seines Lebens tritt Walter Malzach als begeisterter Sportlehrer und Fussballtrainer in diesem Jahr an. Im Radio läuft in dieser Zeit „Daddy cool“ von Boney M. Talente mit überregionaler Ausstrahlung profitieren von seinem fachlichen Geschick und seiner ansteckenden Begeisterungsfähigkeit.

1990 leben 8315 Menschen in Spreitenbach. Die Bevölkerung wächst und mit ihr gleichermassen die Schule. Irene Bilgerig steigt mit einem Teilpensum als Fachlehrperson an der Primarschule in Spreitenbach ein, wo sie 24 Jahre mit grosser Freude ihren Beruf ausübt.

Drei Jahre später, im Jahre 1993, startet Fritz Hirt als Klassenlehrperson für eine Kleinklasse an der Oberstufe. Im Zuge der Einführung der Integrativen Schulung bildet er sich weiter in Schulischer Heilpädagogik. 21 Jahre steht er im Dienste der Schule Spreitenbach.

Diese sieben Schulreisen hatten stets ein gemeinsames Ziel, nämlich den Kindern und Jugendlichen ein gutes Rüstzeug auf ihre eigene Lebensreise mitzugeben.

Die Schulpflege und die Schulleitung Spreitenbach bedanken sich recht herzlich für dieses treue Engagement als unvergesslicher Ausdruck der hohen Identifikation mit der Schule und Gemeinde Spreitenbach.

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