Der Verein Rigi 91, Zufikon, darf auf einen äusserst gelungenen Rigimarsch zurück blicken. Die Ausgabe 2013 ist auf riesiges Interesse gestossen. Die unglaubliche Anzahl von 1‘408 Personen nahm bei herrlichem Frühlingswetter die gut 50 km von Bremgarten auf die Rigi in Angriff.

Am Start im Einkaufszentrum Sunne Märt in Bremgarten liessen sich bei diesem grossen Teilnehmerfeld Wartezeiten nicht vermeiden. Dank einer Verbesserung bei der Startabwicklung dürften sich diese aber im Rahmen gehalten haben. Die ersten Teilnehmer wurden ab 19.30 Uhr auf die Strecke geschickt.

In den vorangegangenen Tagen hatte es oft geregnet. Trotzdem befand sich die Strecke in überraschend gutem Zustand. Die Helfer des Vereins Rigi 91 kennzeichneten die Route mit Fahnen, Kerzen und Wegweisern. Einzig zwischen Sins und Rotkreuz musste die Originalstrecke wegen Bauarbeiten kurz verlassen werden. Dort galt es, besonders gut auf die Markierungen zu achten. Von diesem Teilstück abgesehen führte die Route wie gewohnt vom Einkaufszentrum Sunne Märt in Bremgarten über Zufikon an die Reuss. Dem Fluss entlang ging es nach Mühlau und Sins und danach auf der leicht veränderten Route nach Rotkreuz. Dann weiter nach Immensee, auf die Seebodenalp und schliesslich folgte die letzte steile Etappe auf die Rigi.

Der Verein Rigi 91 führte unterwegs mehrere Verpflegungsposten. An diesen wurden insgesamt 175 kg Aepfel, 130 kg Brot und 70 kg Schokolade an die Läufer verteilt sowie 600 Liter Bouillon, 1‘100 Liter Tee, 60 Liter heisse Schokolade und 35 Liter Kaffee. Für die ca. 100 Helfer wurden ebenso viele Sandwiches zubereitet. Zu jedem Verpflegungsposten gehörte auch ein Samariter-Team. Je länger der Marsch dauerte, desto gefragter waren diese Teams. Mehrheitlich ging es um die Behandlung von kleinen oder grösseren Blasen, welche durchaus zur Aufgabe des Marsches führen konnten. Wer nicht mehr weiter laufen konnte, wurde zurück nach Bremgarten gefahren. Eine Schlusspatrouille sorgte dafür, dass niemand unterwegs verloren ging.

920 Läufer schafften es auf die Rigi (Staffel oder Kulm). Sie liessen sich von vereinzelten Schneefeldern auf dem letzten Abschnitt oder einem quer über die Strecke liegenden Baum, den es zu unterqueren galt, nicht aufhalten. Nach einem Foto vor dem Rigimarsch Zielbanner belohnten sich die Läufer auf der „Königin der Berge“ mit einem feinen Zmorge. Nach und nach traten sie, hoch zufrieden aber müde, den Heimweg an. Die Rigi Bahn brachte alle hinunter nach Arth-Goldau. Es war sogar ein Nostalgie-Wagen im Einsatz. Von dort ging es entweder in Eigenregie nach Hause oder mit Extrabussen zurück nach Bremgarten.

Die Organisatoren des Vereins Rigi 91 sind sehr zufrieden mit diesem gelungenen Marsch mit Rekordbeteiligung. Nach einer kurzen Sommerpause werden sie schon bald die Organisation des 24. Rigi Marsches in Angriff nehmen. Der Rigi Marsch findet alljährlich in der Nacht auf den Auffahrtsdonnerstag statt. Dies wird nächstes Jahr etwas später sein, nämlich am 28./29. Mai 2014.

Gabriela Karli