Boniswil

200 Ranger unter einem Dach

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Die Generalversammlung der Swiss Rangers fand am 27. März 2015 am Hallwilersee statt. Es zeigte sich, dass der Berufsverband für Ranger, Parkwächter und Schutzgebietsbetreuer in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist.

Seit sieben Jahren besteht in der Schweiz mit den Swiss Rangers ein Berufsverband für Ranger, Schutzgebietsbetreuer und Parkwächter. Wurde der Verband einst mit 18 Personen gegründet, den ersten Absolventen der damals neuen Ausbildung zum Ranger, umfasste er am Tag der diesjährigen Generalversammlung genau 200 Mitglieder aus allen vier Landesteilen.

Die Generalversammlung mit rund 60 Anwesenden fand diesmal am bzw. auf dem Hallwileresee statt. Hier besteht mittlerweile in der fünften Saison ein Rangerdienst, welcher für Information und Aufsicht im Schutzgebiet zuständig ist. Die eigentliche Versammlung und der anschliessende Apéro wurden auf der MS Seetal der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee durchgeführt. Dabei waren viele Gäste: Auch aus Deutschland war eine Delegation angereist unter der Führung von Frank Grütz, Vorsitzender des Bundesverbandes Naturwacht e.V.

Erfolgsprojekt Junior Ranger
Seit 2011 baut der Verband in verschiedenen Rangergebieten ein Umweltbildungsprogramm auf. Heute nehmen bereits 127 Kinder und Jugendliche in sechs Regionen an regelmässigen Junior Ranger Angeboten teil. Ein Erfolgsprojekt, das beeindruckt, Sinn macht und weiter ausgebaut wird.

Swiss Rangers-Präsident Thomas Herren zeigte im Rahmen der Versammlung die Herausforderungen auf, welchen der gewachsene Verband gegenüber steht. So soll eine Geschäftsstelle geschaffen werden, welche den ehrenamtlichen Vorstand entlastet. Zudem soll in den nächsten Jahren die eidgenössiche Berufsanerkennung des Rangers an die Hand genommen werden. Bereits jetzt steckt zudem ein Organisationskommitee in den Vorbereitungen zur ersten gemeinsamen Durchführung des World Ranger Day am 31. Juli 2016 in der Umweltarena Spreitenbach.

Am zweiten Tag des Treffens wanderten die Ranger dem See entlang, besuchten das Schloss Hallwyl und die Steinzeitwerkstatt Boniswil.

Thomas Herren

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