Wie üblich am Samstag vor Weihnachten, trafen sich ein Dutzend Männer der Schiibesprenger Oeschgen in der Hopfenschüür zum traditionellen Schiibe spalten. Da wurden die vor wenigen Wochen im Wald geschlagenen und in mehr oder weniger quadratische Stücke geschnittenen Hagebuchen-Scheiben bearbeitet. Mit Beilen pyramidenförmig angefast (im Fachjargon „näggele“ genannt) und mit einer Zentrumsbohrung versehen, gesellen sie sich nun zu den noch vorrätigen aus dem letzten Jahr. Somit ist genügend Material für das Schiibesprengen am Sonntag vor der alten Fasnacht, am 17. Februar 2013, vorhanden. Gross und klein aus nah und fern sind herzlich eingeladen, kostenlos dem Schauspiel des Feuerrads beizuwohnen und im Feuer angeglühte Scheiben ins Tal hinunter zu schleudern. In der dann nebenan stehenden Festhütte auf dem Oeschger Boll kann man sich bereits ab 14 Uhr stärken und aufwärmen.

Beat Winter