Bellikon

15 Jahre Feuerwehrverein Bellikon

megaphoneaus BellikonBellikon
NEU UND ALT Raphael Schneider (l) übernimmt das Präsidentenamt von Marcel Riesen (r).

NEU UND ALT Raphael Schneider (l) übernimmt das Präsidentenamt von Marcel Riesen (r).

Aus einer spontanen Idee heraus gründeten Marcel Riesen, Edith Stonebridge und Urs Wähli 1997 den Feuerwehrverein Bellikon. Dass dem Verein ein solch grosses Interesse entgegenschlagen würde, hätte sich Riesen, der Präsident des FWV, nie träumen lassen: „Ich bin stolz darauf, dass unsere Anlässe immer gut besucht sind und wir so viele engagierte Mitglieder haben, die für jeden Spass zu haben sind.“ Der Raclette-Plausch und das Skiweekend sind schon Tradition, aber auch der neu eingeführte Familientag in der Belliker Waldhütte ist gut besucht. Motivation statt Zwang lautet das Motto des 39-Jährigen. „Ich will niemanden zur Arbeit zwingen. Ich bin als Präsident zwar in einer Führungsposition, aber mit Lohnkürzung kann ich nicht drohen“, meint Riesen schmunzelnd.

An der Generalversammlung gab Riesen nun sein Präsidentenamt nach 15 Jahren ab. „Ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen“, begründete er seine Entscheidung. Mit Standing Ovation wurde Marcello, wie Riesen im Verein genannt wird, verabschiedet. Der tosende Applaus überrumpelte und freute den 39-Jährigen sichtlich: „Das ist das Schönste, was ich in dieser langen Zeit mit dem Feuerwehrverein erleben durfte.“ Und noch etwas freut den ehemaligen Präsidenten. Sein Nachfolger Raphael Schneider ist ein wahrer Wunschkandidat. „Raffi ist motiviert, lebt in Bellikon und weiss, wie man mit Leuten umgeht. Er wird ein guter Präsident werden“, ist Riesen überzeugt.

Der neue Präsident
Dass Marcel Riesen grosse Fussstapfen hinterlässt, ist Raffi Schneider klar: „Ich bin anders als Marcello und werde den Verein sicher nicht genau gleich führen“, erklärt der frischgebackene Präsident, der das Amt als spannende Aufgabe betrachtet: „Ich weiss, dass ich gute Leute im Verein habe. Wenn es nötig ist, kann ich den Hintersten und Letzten für einen Arbeitseinsatz begeistern.“ Der Belliker will den Verein nicht neu erfinden, sondern dort weitermachen, wo sein Vorgänger aufgehört hat: „Warum ein Fundament einreissen, das solide ist und hält?“

Meistgesehen

Artboard 1