Schinznach-Bad

122 Hände halfen Natur zu sichern

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Oberhalb des Staffeleggpasses, rund um den Asper Herzberghof und den benachbarten Gatterhof, erlebten am Montag 61Angestellte der Genossenschaft Migros Aare einen auch für sie ungewöhnlichen Schulungstag. Mit ihren eigenen Händen halfen sie für gefährdete Pflanzen und Tiere wichtige Lebensräume zu sichern und auch neu zu schaffen.

Organisator dieses nicht nur für die Migros-Angestellten ungewöhnlichen Naturschulung war, zusammen mit der Jurapark Aargau und dem WWF Aargau, das Haus für Bildung und Begegnung Herzberg das vor zwei Jahren „75 Jahre“ gefeiert hat. „Es sei nicht der erste der Natur helfende Kurs gewesen“, bestätigt die Herzberg-Leiterin Margrit Bühler. Aber der bisher grösste. Mit 80 seien es im letzten Jahr insgesamt zwar noch mehr gewesen. Aber diese Menge war damals aufgeteilt in sieben Kurse.

Sinn und Zweck dieser der Natur helfenden Schulung direkt vor Ort sei es vor allem auch für Pflanzen und bedrohte Tiere den für ihr Ueberleben richtigen Lebensraum nicht nur wörtlich zu sichern, werten die Kurs-Initianten. So erleben die Kursabsolventen „en natura“ auch Informationen über die ökologische Zusammenhänge und die Geschichte ihres Herzberg-Einsatzortes wo freie Natur und Landwirtschaft fast nahtlos zusammenhängen.

Aufgeteilt in drei Gruppen schnitten die 61 Herzberg-Kursteilnehmer, darunter auch ein Rollstuhlfahrer und eine schwangere Frau, nicht nur eigenhändig das zwischen den beiden Höfen an drei Stellen das den Herzberghang dicht überwuchernde Gestrüpp lichtend nicht nur Sträucher und sonstiges Grün. Sie formten für Vögel, Pflanzen und Insekten mit dem Abgeschnittenen auch neue Wohninseln. Sinn dieser Naturkurse, so werten die Initianten mit dem Erreichten zufrieden, sei auch, das jemand in der Natur für die Natur etwas tut…

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