Fulenbach

11-Freunde müsst ihr sein – Zunfträte auf Reisen

megaphoneaus FulenbachFulenbach

Der Zunfrat Fulenbach begab sich am 27./28. September auf seine jährlich ZR-Reise. Mit einer Ausnahme – Buure, med eim Wort alles gseit- konnten es sich alle Zunfträte einrichten.

Mutig und riskant bei der ganzen Chose war, dass der Organisator die schwer führbare Gruppe auf den ÖV los lies. Glücklicherweise war ein Bähnler mit von der Partie, welcher mit seiner enormen Erfahrung dafür Sorge tragen konnte, dass dies (fast, merci Rotbart) perfekt gelungen ist.

Zum Glück spielte ausnahmsweise auch die SBB mit und die 10 Zunfträte kamen auf ihrem Schuelreisli schliesslich pünktlich auf der St. Petersinsel an. Dort konnte im Kloster ein Apéro konsumiert und eine Partie Minigolf durchs altehrwürdige Gebäude gespielt werden.

Danach ging es mit dem Schiff Richtung Biel, wo nochmals die letzten Hirnzellen der Anwesenden strapaziert wurden. Ein sogenannter "Escape Room" wartete auf die Herrschaften. Mit viel Grips und Bauernschläue konnten sich beide Gruppen vor Ablauf der Spielzeit praktisch gleichzeitig befreien. -> Zufall?

Gut, da der Bauer mit Abwesenheit glänzte, fehlte wohl auch ein wenig Bauernschläue. Das Feedback der Betreiber vom Gebotenen der Gefährten war eher ernüchternd. Das Niveau sei eher Chindsgireisli-like und eines Erwachsenen nicht würdig. -> Wir lassen diese Aussage mal so im Raum stehen…

Am Samstag kam, für die vom ÖV geplagten Strolche, die Erlösung in Form von Driver Cyrillo. Die nichtsahnenden Kollegen schnauften tief aus, als das " ÖV Experiment" zu Ende war. Denn alle wussten, auf den erfahrenen Driver ist Verlass.

Eine Führung im Juvent Park auf dem Mont-Soleil, dem grössten Windkraftwerk der Schweiz, brachte den wissbegierigen Helden die Wind- und Solarproduktion näher. Erstaunlich wie gewaltig so ein Windrädchen von nahem aussieht.

Nach einem Zwischenstopp im Uhrenmuseum in Biel (Swatch und Omega) genossen die ZR's ein Nachtessen in einer wunderschöngelegenen Beiz an der Aare.

Später am Abend, praktisch schon zu Hause, beschlossen die ewig Junggebliebenen, wir könnten noch den Agrarier einfangen. Also brachen wir mit dem völlig übermotivierten Landwirt am späten Abend noch Richtung Oktoberfest in Egerkingen auf. Dort genehmigte Mann sich noch ein Schlummi, bevor dann jeder wieder in sein eigenes Bettchen im trauten Heim fand.

Als Organisator danke ich den Probanden vom "ÖV Experiment" für ihre Folgsamkeit und das tolle mithalten in allen Bereichen.

Besondern Dank geht an unseren Driver Cyrillo, der zuverlässig wie ein Uhrwerk seine Arbeit getan hat.

Ich denke, es wir die ein oder andere heitere Episode in den Köpfen der Fasnachtswilden hängen bleiben….

 Lukas Wyss

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