Schwaderloch

10. Sektions-Rang und mehrere Podestränge im Einzelfahren in Aarburg

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Die Schwaderlocher Pontoniere mussten am Samstag bereits früh aus den Federn, stand doch der Start im Einzelfahren bereits um kurz vor 09:00 Uhr auf dem Programm. Genau zur Eröffnung des Wettkampfes traf der Bus in Aarburg ein und die Fahrerpaare machten sich auf, die verschiedenen Wettkampfabschnitte genau zu analysieren.

Noch zwei Wochen vor dem Wettfahren herrschte auch in Aarburg auf der Aare Hochwasser. Man war jedoch sehr zuversichtlich, einen optimalen Wasserstand am Wettfahren zu haben. Die trockenen Tage kurz vor dem Anlass führten dazu, dass die Aare doch noch um einiges an Höhe verlor. Deshalb war auf den ersten Blick keine spektakuläre Wettkampfphase zu entdecken. 

Als dann aber die ersten „starken“ Boote bei den „markierten Felsen“ vorbeifuhren, kam doch etwas Misstrauen auf. Umso genauer ging man nochmals dem Parcours nach und stellte fest, dass da und dort gewisse „Strängli“ zu finden waren, die man unbedingt zu meistern hatte unter Einsatz aller Kondition, Kraft und Technik. Man kann sich vorstellen, wie die Voraussetzungen gewesen wären, wenn der Pegelstand z.Bsp. einen halben Meter höher gewesen wäre.

Kurz vor 09:00 Uhr hiess es dann für das erste Schwaderlocher Boot „Achtung – Marsch!“. Knapp oberhalb der „Woog“ musste auf dem Fluss übersetzt werden, vorbei an einem schwimmenden „Pfeiler“ und eine „Landung auf bestimmtes Ziel“. Dasselbe stand dann gerade nochmals auf dem Wettkampfplan, einfach zu fahren von der anderen Flussseite her. Die Schluss-Phase bestand dann aus einer „Stangenabfahrt“, einem „Einfahren in Brückenlinie“ und zwei Durchfahrten. Alle Phasen waren unter Zeitmessung zu absolvieren. Bei der schon am Morgen herrschenden Hitze, ein beachtlicher Kraftakt, der gute Körperliche Verfassung und Kondition forderte.

Starke Leistung der Jungen

Am Start für Schwaderloch waren total 21 Boote in den Kategorien Jungpontoniere I und II, C und D. Besonders stark war die Gruppenleistung der Jungpontoniere. In beiden Kategorien besetzten die Schwaderlocher die ersten beiden Podestplätze, gefolgt von einem weiteren Fahrerpaar nur ganz knapp hinter dem dritten Rang. Sieger in der Kategorie I waren Vögele Gian-Luca/Vögeli Léon, in der Kategorie II Baumann Manuel/Frei Florian.

Sieg in der „Königsklasse“ für Nico und Stefan

Als Favoriten werden sie immer wieder gehandelt – Nico Häusler und Stefan Knecht – dennoch muss an einem Wettkampftag wirklich alles zusammenpassen, damit ein Spitzenresultat gelingt. So war es an diesem Samstag wieder so ein Tag, an dem alles passte und Nico und Stefan absolvierten den Parcours am besten von allen Fahrerpaaren der Schweiz. Pontonier-Vereine. Mit 189.3 Punkten verwiesen sie denn gerade ein weiteres Boot der Sektion Schwaderloch auf den zweiten Platz. Gerade einmal 0.3 Punkte verloren Roger Treier/Pascal Knecht auf ihre Pontonierkameraden. Trotzdem war die Freude gross auch bei den Zweitplatzierten. Es ist beachtlich, dass gerade zwei Fahrerpaare in dieser Kategorie regelmässig in den vordersten Rängen vertreten sind. Und das sind nicht einmal die einzigen zwei.

Goldkranz im Sektionsfahren

Mit dem 10. Sektionsrang konnte sich Schwaderloch gerade noch den letzten Goldkranz erkämpfen. Natürlich waren die Erwartungen der Fahrer und des Fahrchefs vor dem Wettkampf höher. Nachträglich waren aber beide Gruppen der Sektionsmannschaften glücklich, doch noch in den Goldkranz gefahren zu sein. Das Sektionstraining wird nun bestimmt in Hinsicht auf das Eidg. vom 26. bis 28. Juni in Mumpf noch intensiviert.

Zusammengefasst darf Lucas Kohler, Fahrchef, mit den erreichten Platzierungen zufrieden sein. Potential nach oben gibt es immer und nach dieser Standortbestimmung werden die Trainingseinheiten in den nächsten paar Wochen entsprechend geplant 

Weitere Details (inkl. Rangliste) und Fotos vom Wettkampf finden Sie unter www.pontoniere-schwaderloch.ch. Hier finden Sie auch weitere Informationen über die kommenden Wettkämpfe, insbesondere einem der Jahreshöhepunkte Ende Juni in Mumpf.

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