Trimbach

10. Generalversammlung der Grauen Panther Olten und Umgebung

megaphoneaus TrimbachTrimbach

Rekordverdächtige 45 Vereinsmitglieder und Sympathisanten-Innen trafen sich am vergangenen Mittwoch zur 10. Generalversammlung der Grauen Panther im Mühlemattsaal in Trimbach.

Ruedi Fasnacht liess als Präsident das vergangene Vereinsjahr kurz Revue passieren: Im März besuchte eine stattliche Anzahl den Oltner Künstler Jörg Binz in seinem Atelier, wobei er es trefflich verstand, die Besucher in seine Mal – Welt einzubeziehen. Beim anschliessenden Apéro konnten die PantherInnen auch persönlich mit Jörg Binz plaudern. Zur Steuervorlage 17 luden die Grauen Panther zu einem Podiumsgespräch ein. Dabei argumentierten Frau Bartholdi (FDP) und Herr Maushart (CVP) dafür, die Herren Wettstein (Grüne) und Wyss (EVP) dagegen. Es scheint, dass die Gegner ihre Argumente besser vertraten, wurde doch die Vorlage an der Urne bekanntlich abgelehnt. Nach dem obligaten Waldhüttenhöck im Juni besuchten technisch interessierte Panther im September eine Solaranlage der Elektra Untergäu. Dabei wurde den Besuchern bewusst, dass ökologisches Handeln bei jedem einzelnen beginnen muss. Höhepunkt des Jahres war zweifellos das 10-Jahres-Jubiläum der Grauen Panther Olten im Aarhof. Nebst Landammann Roland Fürst, der die Grüsse der Solothurner Regierung überbrachte, würdigte auch Stadtpräsident Martin Wey die Arbeit der Grauen Panther. Nach Ehrungen der Vereinsgründer genossen die Anwesenden ein feines Mittagessen, das vom Liedermacher und Sänger Ruedi Stuber umrahmt wurde.

Nebst der Steuervorlage 17 engagierten sich die Grauen Panther auch in der Frage der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden. Unsere Vernehmlassung zum Leistungsfeld «Alter» stiess auf wenig Echo, wurde doch diese Aufgabe den Kommunen überlassen, die in diesem Bereich nun weitgehend selbständig agieren können. Wenn dies nur gut geht angesichts der Tatsache, dass viele Gemeinden danach trachten, Ausgaben und damit Steuern zu senken!

Das Jahresprogramm 2020 sieht folgende Veranstaltungen vor: im März legt uns der Oltner Historiker Dr. Peter Heim die jüngere Geschichte Oltens dar. Der bekannte, ehemalige Radiomoderator Roland Jeanneret berichtet über seine Arbeit als Verantwortlicher der Glückskette. Weiter besuchen wir die Satzwerkstatt in Solothurn und die Mühle von Jörg Schnyder in Laupersdorf. Bea Heim berichtet dann im Oktober über ihre Arbeit als SP-Nationalrätin, Schwerpunkt Gesundheits- und Alterspolitik.

Nach dem statuarischen Teil der GV zeigte Kurt Schibler, ehemaliger Chefredaktor des Oltner Tagblatt, eine Auswahl seiner Fotografien. Passend zum Wetter begann er mit wundervollen Aufnahmen vom Nebelmeer über Olten. Bei Bildern von Löwen sah man eindrücklich, wie diese auf den geduldigen Fotografen reagieren und Kontakt mit ihm aufnehmen. Diese tollen Aufnahmen liessen vergessen, dass die Grauen Panther keine Panther zu Gesicht bekamen!!

Der anschliessende Apéro gab Raum und Zeit zu Gesprächen zwischen Vorstand, Mitgliedern der Grauen Panther und Interessierten.

Text: Werner Vogt

Meistgesehen

Artboard 1