Von den 30 aktiven Vereinsangehörigen versammelten sich 28 zur ordentlichen Generalversammlung im Frickbergstübli. Nach feinem Essen, gemeinsamen Lied «Sängertreu» und der Begrüssung durch den Präsidenten, Anton Mösch, wurde die Versammlung eröffnet. Tagespräsident und Stimmenzähler wurden gewählt, das Protokoll der letztjährigen Versammlung nach geringfügigen Änderungen genehmigt und verdankt. Zwei bedauerten Rücktritten (Heinz Ingold, 2. Bass, 23 Jahre Vereinsmitglied, und Hansueli Leimgruber, 1. Tenor, 44 Jahre Vereinsmitglied, Ehrenmitglied) steht erfreulicherweise ein Neuzugang (Toni Hiltmann, 2. Bass) gegenüber. Neue Sänger in allen Stimmlagen sind weiterhin willkommen.

In seinem Jahresbericht legt der Präsident sein Augenmerk auf die Vorstandsarbeit sowie auf die zahlreichen Aktivitäten des Klubs. Besondere Erwähnung findet der Jodlerabend 2019, der mit erfreulichem Reingewinn abschloss. Das neue Online-Reservationsportal, eine professionelle Bewirtung, Beiträge zahlreicher Gönner und Sponsoren sowie der grosse Einsatz der Aktivmitglieder und ihrer Angehörigen mögen gleichermassen dazu beigetragen haben.

Matthias Hunziker, seit 23 Jahren Dirigent des Klubs, resümiert in seinem Bericht die verschiedenen Aktivitäten und Zusammenkünfte der Vereinsmitglieder und ihre Auftritte. Besondere Erwähnung findet die Wiederaufführung der Jodlerkantate am Erntedank in Wettingen und die Vereinsreise. Die gute Leistung des Chinderjodelchörlis am Jodlerabend hebt er lobend hervor. Positiv wertet er, dass alle Stimmregister gut vertreten sind. Zielsetzung für die Zukunft muss sein, diese komfortable Situation und die gesangliche Qualität zu erhalten und zu fördern sowie an den kommenden Jodlerfesten eine gute Bewertung zu erreichen. «Der Teamgeist ist heut' hoch gefragt, weil man im Team sich leichter plagt; doch die Gemeinschaft hält nicht lang', wenn man nicht zieht am selben Strang.» Mit diesem Zitat von Oskar Stock verweist Matthias Hunziker darauf, dass Kameradschaft und gegenseitige Unterstützung zum Wohle des Vereins eine selbstverständliche Pflicht sind.

Nach Präsentation der Jahresrechnung, welche einen kleinen Gewinn zum Vorjahr aufweist, nach Revisorenbericht, Voranschlag und Diskussion wird die Rechnung genehmigt. Unverändert bleiben die aktiven und passiven Mitgliederbeiträge.

Personelle Veränderungen erfährt der Vorstand, welcher für eine neue zweijährige Amtsperiode gewählt werden muss: Alfred Schmid tritt nach 28 Jahren Vorstandsarbeit zurück, an seiner Stelle wird neu August Husner gewählt. Der im Berichtsjahr zurückgetretene langjährigen Kassier, Ruedi Birri, findet einen Nachfolger in Jens Wernli. Vorstand, Präsident und Revisoren werden durch Akklamation wiedergewählt und ihre Arbeit verdankt.

Im Ausblick auf das laufende Jahr werden die Aktivitäten rund um das Projekt der singenden Vereine Frick (2019-2020): «Singen macht Spass!» eingehend erörtert. Unter Berücksichtigung bereits zugesagter Auftritte und Aktivitäten sowie der Teilnahme an kantonalen und eidgenössischen Jodlerfesten, welche das Jahresprogramm dominieren, besteht mehrheitlich Konsens darüber, weiteres Engagement in neuen Projekten zu begrenzen. Das vorliegende Jahresprogramm wird genehmigt.

Ehrungen, Ruedi Birri wird für seine Vereinstreue zum Ehrenmitglied ernannt, und Geschenkübergaben für langjährige Mitgliedschaften und Vorstandsarbeit, fleissigen Probenbesuch sowie der Dank an den Dirigenten, die Jodlerinnen und den Vorstand münden in das gemeinsame Schlusslied: «Chum zu eus». Mit dem reichhaltigen Dessertbüffet zu später Stunde findet die anspruchsvolle Jahresversammlung einen runden Ausklang.