Die Verantwortlichen der Wasserversorgung Fislisbach haben anfangs Jahr anhand der Kontrolle des Wasserverbrauchs festgestellt, dass der bisherige minimale Wasserverbrauch in den frühen Morgenstunden von durchschnittlich 10 bis 12 m3 sprunghaft auf 22 m3 in der Stunde angestiegen ist. Ein Indiz dafür, dass im Leitungsnetz Wasser entweicht. Da keine Meldungen über Leitungsbrüche vorlagen, wurden die 54 Datenlogger – diese sind auf Wasserschiebern im ganzen Dorf verteilt und messen jeweils von 02.00 bis 04.00 Uhr den Geräuschpegel – ausgelesen und ausgewertet. Die Auswertung ergab, dass an der Gassäckerstrasse ein Leck vorhanden sein muss. Die nachfolgende Leckortung bestätigte das Leck und ist auf ein beim Bau der Gussleitung unterlegtes Holz zurückzuführen, welches einen sogenannten „Lochfrass“ verursacht hat. Die Überprüfung der Wasserverbrauchswerte nach der Reparatur zeigte erneut höhere Trinkwasserbezüge an, was auf ein weiteres Leck hindeutete. Es erfolgte eine Kontrolle mittels direktem Abhören der Wasserleitung entlang der möglichen Strassenabschnitte. Ein Wasseraustritt an der Mellingerstrasse zwischen dem Strassenbelag und dem Randstein zeigte ein Leck an, welches mittels Leckortung lokalisiert werden konnte.

Beide Leckagen auf den Wasserleitungen wurden innert wenigen Stunden durch die Gebr. Meier AG, Birrhard, mittels Saugbagger behoben.

Nur einen Tag später erhielt der Leiter Tiefbau R. Kamber die Nachricht, dass sich an der Feldstrasse auf Höhe der Liegenschaft-Nr. 35 ein weiterer Wasserleitungsrohrbruch ereignet hat. Wie die anderen zwei Reparaturen wurde auch dieser Rohrbruch innert eines halben Arbeitstages geortet und repariert um grössere Trinkwasserverluste und Folgeschäden zu vermeiden.

Personalwechsel im Bauamt und im Steueramt

Brunnenmeister/Bauamtsmitarbeiter Reto Friedli und Sachbearbeiterin Steuern Petra Hess haben per Ende Dezember 2014 die Arbeitsstelle bei der Gemeinde Fislisbach gekündigt um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.

Der Gemeinderat hat die Neuanstellungen vorgenommen. Als Brunnenmeister/Bauamtsmitarbeiter wurde Herr Sven Breidert, Künten, mit Stellenantritt per 1. April 2015 angestellt. Bis zum Stellenantritt von Herrn Breidert am 1. April 2015 übernimmt der Leiter Tiefbau R. Kamber die Aufgaben des Brunnenmeisters und ist unter der Telefonnummer 079 506 65 25 erreichbar. Als Sachbearbeiter Steuern hat Herr Kevin Leuthard, Künten, per 1. Januar 2015 die Arbeit aufgenommen. Herr Leuthard ist im Gemeindehaus Fislisbach kein unbekannter, hat er doch in der Gemeindeverwaltung Fislisbach die Ausbildung zum Kaufmann absolviert und diese im August 2014 erfolgreich abgeschlossen.

Ausbildungsplatz im Bauamt besetzt

Auf die Ausschreibung eines Ausbildungsplatzes Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ im Werkdienst sind mehrere Bewerbungen eingegangen. Die Lehrstelle wurde mit Eddy Ammann, Tägerig, besetzt. Der Berufslernende wird im August 2015 seine dreijährige Ausbildung im Bauamt der Gemeinde Fislisbach beginnen.

Strassen- und Werkleitungssanierung im Härtequartier

Die Gemeindestrassen und Werkleitungen im Quartier 'Härte' weisen einen grossen Sanierungsbedarf auf, weshalb der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. November 2014 ein Kredit von CHF 498'000 beantragt worden ist. Nach der Zustimmung der Stimmbürgerschaft zum Projekt und zum Kredit sind nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist die Planungsarbeiten aufgenommen worden. Die Anwohner der fraglichen Strassenabschnitte sind über den Terminplan und die Arbeitsschritte an einer Orientierungsversammlung durch die Gemeinde und die Bauleitung informiert worden.

 Projektbeschrieb

In der Strasse ‚Härte‘ wird die Wasserleitung ausser Betrieb genommen und die bestehenden Anschlüsse neu an die parallel dazu zum Reservoir geführte Wasserleitung angeschlossen. In der Härtestrasse und in der Verbindungsstrasse Härte- bis Oberrohrdorferstrasse werden die bestehenden Wasserleitungen durch eine Kunststoffleitung PE 160 mm ersetzt. Die Hausanschlüsse werden im Bereich der Strasse erneuert. Für die Sicherstellung des Löschschutzes werden die Hydranten erneuert und deren Zuleitungen ersetzt.

Gleichzeitig wird die sanierungsbedürftige Strasse ‚Härte‘ im Abschnitt Oberrohrdorferstrasse bis Weidstrasse, inklusive Randabschlüsse, in Stand gestellt. In der Härtestrasse wird der Deckbelag ersetzt. Im Gehweg der Härtestrasse sind der Einbau einer neuen Trag- und Deckschicht sowie der Ersatz der bestehenden Randabschlüsse vorgesehen. In der Verbindungsstrasse von der Härte- bis zur Oberrohrdorferstrasse sind ein Komplettersatz der Strasse analog der ‚Härte‘ und die Erneuerung der Randabschlüsse geplant. Sämtliche Kontrollschächte und Einlaufschächte erhalten neue Schachtdeckel inklusive Kragen.

Die Regionalwerke AG Baden erschliesst das Härtequartier ab der bestehenden Gasleitung im Bereich der Monopol AG neu mit Gas. Die Genossenschaft Elektra beabsichtigt ihr Elektrotrassee zu erneuern. Die Werke Swisscom AG Schweiz und Cablecom GmbH wurden angefragt, ob sich an ihren Leitungen auch Anpassungen aufdrängen. Die Cablecom GmbH legt lediglich in der Härtestrasse bei einer bestehenden Strassenquerung ein Leerrohr ein. Die Swisscom AG Schweiz hat keinen Handlungsbedarf.

Weiteres Vorgehen

Im Februar 2015 werden die Submissionsunterlagen für die Tiefbauarbeiten und die Rohrlegearbeiten an die Bauunternehmungen verschickt. Nach Eingang und Prüfung der Angebote wird der Gemeinderat die Aufträge voraussichtlich im März 2015 vergeben, so dass im Mai 2015 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Es wird mit einer Bauzeit von ca. 4 Monaten gerechnet.