Krise in Griechenland

Samira Marti fordert die Öffnung der Bundesasylzentren

Samira Marti fordert die Öffnung der Bundesasylzentren

Samira Marti fordert die Öffnung der Bundesasylzentren

Weil die Situation der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln eskaliert ist, wird die Baselbieter SP-Nationalrätin Samira Marti aktiv. Sie hat zwei Vorstösse auf Bundesebene eingereicht.

Weil die Situation der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln eskaliert ist, wird die Baselbieter SP-Nationalrätin Samira Marti aktiv. Sie hat zwei Vorstösse auf Bundesebene eingereicht.

An der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland spitzt sich die Lage zu. Nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Pakt mit der EU gebrochen hatte, drängten über 10'000 Menschen über die Grenze nach Griechenland.

Die Baselbieter Nationalrätin Samira Marti fordert nun ein Einschreiten der Schweiz. Per Motion verlangt sie vom Bundesrat, «die Kapazitäten der Bundesasylzentren und der kantonalen Asylzentren vollständig auszulasten». Flüchtlinge sollten aus Griechenland in die Schweiz geholt werden, um ihnen ein ordentliches Asylverfahren zu ermöglichen.

Marti will zudem, dass der Bundesrat andere Staaten auffordert, es der Schweiz gleichzutun. Die Ziefnerin nennt die Flüchtlingskrise, die durch die Öffnung der türkisch-griechischen Grenze verschärft wurde, «eine absolute humanitäre Katastrophe und der Geschichte des europäischen Kontinents nicht würdig». (mn/sil)

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