Nutzungsplan
Gewässer in Basel erhalten mehr Raum

Im Auftrag des Bundes, legt der Kanton Basel-Stadt die Grösse des Gewässerraums verbindlich fest.

Elodie Kolb
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Gewässer bieten Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Gewässer bieten Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Juri Weiss

Gewässer und deren Uferbereiche sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen und bieten Schutz vor Hochwasser. Zugleich sind sie aber auch «empfindliche Ökosysteme, welche durch Verbauungen und intensive Nutzung stark beeinträchtigt werden», heisst es in einer Mitteilung des Bau- und Verkehrsdepartements.

Im Auftrag des Bundes werde der Kanton Basel-Stadt jetzt den Gewässerraum verbindlich festlegen und damit auch vergrössern. Der kantonale Nutzplan liegt ab dem 19. April öffentlich aus, so die Mitteilung weiter.

Raum auch für künstlich angelegte Gewässer

Es gebe nur wenig Handlungsspielraum für die Kantone: In den festgelegten Zonen dürfen nur Anlagen gebaut werden, «die von öffentlichem Interesse und auf den Standort angewiesen sind». Das seien beispielsweise Fusswege oder Brücken.

Basel will ausserdem auch bei ursprünglich künstlich angelegten Gewässern einen Raum festlegen, obwohl man vom Bund aus nicht dazu verpflichtet wäre. Das sei zum Beispiel beim St. Alban-Teich der Fall.