Informationskampagne
Tigermücke breitet sich in beiden Basel aus: Regierung hofft auf aktive Beteiligung der Bevölkerung

Nach der Stadt wurde im vergangenen Jahr auch im Landkanton eine Population der Mücken nachgewiesen. Beide Kantone hoffen jetzt auf die Mitwirkung der Bevölkerung.

Elodie Kolb
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Die Tigermücke breitet sich aus.

Die Tigermücke breitet sich aus.

Zvg

In Basel-Stadt hat sich die Tigermücke bereits in den letzten Jahren angesiedelt. Jetzt sei sie neben dem St. Johann und Kleinhüningen auch im Neubad-Quartier nachgewiesen worden, schreibt das Gesundheitsdepartement. Auch im Baselbiet wurde vergangenes Jahr zum ersten Mal eine Population in Birsfelden nachgewiesen, wie es vom Baselbieter Amt für Umwelt und Energie heisst.

Beide Kantone rufen die Bevölkerung deshalb zur aktiven Beteiligung an der Bekämpfung auf und lancieren eine Informationskampagne. Das Gesundheitsdepartement von Basel-Stadt schreibt: «Ziel der Kampagne ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie alle dazu beitragen können, die weitere Ausbreitung der Tigermücke zu vermindern.» Sowohl die Mücken-Population im Neubad als auch die in Birsfelden seien durch Meldungen der Bevölkerung entdeckt worden. Deshalb sei die Mithilfe der Bevölkerung wichtig.

Das Übertragungsrisiko von Krankheiten steige, je grösser die Population werde, schreiben die beiden Kantone. Besonders wichtig sei es, unnötige Wasserbehälter zu vermeiden. Das sei die einfachste Methode, gegen die Entstehung von Brutstätten.

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