Grosser Rat
Trinkgeldinitiative: Parlament fordert einen konkreten Plan

Die Sub-, Pop- und Alternativkultur soll mehr finanzielle Mittel erhalten. So hatte es die Basler Bevölkerung letzten Herbst entschieden.

Elodie Kolb
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Die Pop-, Club- und Alternativkultur erhält 5 Prozent des baselstädtischen Kulturbudgets.

Die Pop-, Club- und Alternativkultur erhält 5 Prozent des baselstädtischen Kulturbudgets.

Samuel Bramley / BLZ

Der Grosse Rat überwies am Mittwoch die Trinkgeldinitiative zur Umsetzung an den Regierungsrat. Jetzt muss die Exekutive eine konkrete Umsetzungsvorlage ausarbeiten. So schreibt es die Basler Zeitung am Mittwoch mit Verweis auf die Nachrichtenagentur sda.

Im November wurde die Trinkgeldinitiative von der Basler Stimmbevölkerung mit 58 Prozent angenommen. Sie verlangt, dass auch die Alternativ-, Club-, Jugend-, Pop und Subkulturen finanziell unterstützt werden. Und zwar mit fünf Prozent des baselstädtischen Kulturbudgets.

Das sei «nicht ganz einfach», wie die Basler Zeitung Regierungspräsident Beat Jans (SP) zitiert. Er verspreche aber, vorwärts zu machen. Es werde auch darum gehen, einzugrenzen, was unter Sub- Pop- und Alternativkultur zu verstehen ist, so die Basler Zeitung.

Bereits Anfang Februar habe das Parlament ein Budgetpostulat an die Regierung überwiesen, mit der Anregung das Kulturbudget um 3,4 Millionen Franken zu erhöhen, schreibt die Basler Zeitung.

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