Regierungsrat Baselland
Weiterhin Baselbieter Geld für ambulante Suchtberatung

Die Baselbieter Regierung will private Einrichtungen der Suchthilfe weiterhin finanziell unterstützen. Der Staatsbeitrag für die «Multikulturelle Suchtberatungsstelle beider Basel» (Musub) soll gar erhöht werden.

Merken
Drucken
Teilen
Die Baselbieter Regierung will die «Multikulturelle Suchtberatungsstelle beider Basel» weiterhin unterstützen. (Symbolbild)

Die Baselbieter Regierung will die «Multikulturelle Suchtberatungsstelle beider Basel» weiterhin unterstützen. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

Für die Musub beantragt die Regierung dem Landrat per 2021 zusätzliche 30'000 Franken pro Jahr. Damit erhöht sich die Subvention für diese Institution von bisher 180'000 auf neu 210'000 Franken.

Grund für diese Erhöhung sei der Ausbau der Beratung in den Sprachen Spanisch und Portugiesisch, teilte die Regierung am Dienstag mit. Unverändert mit jährlich 750'000 Franken aus der Baselbieter Staatskasse soll zudem in den Jahren 2020 bis 2023 die ambulante Suchtberatung durch die Fachstelle des Blauen Kreuzes beider Basel unterstützt werden.

Die ambulante Suchtberatung leiste einen wichtigen Beitrag an die Bekämpfung von Suchtproblemen, hält die Regierung fest. Durch einen Zusammenschluss der Trägerschaften der beiden Fachstellen per Anfang 2018 sei deren operativ-fachliche Zusammenarbeit verbessert worden, heisst es weiter.

Unterstützt werden die Beratungsstellen auch von Swisslos. Aus der Spielsuchtabgabe fliessen ihnen pro Jahr insgesamt 30'000 Franken zu.