Aesch
Verkehrsknoten Angenstein soll für 800'000 Franken ausgebaut werden

Der Verkehrsknoten Angenstein bei Aesch soll ausgebaut und die Hauptstrasse in Aesch umgestaltet werden. Für die Planung hat der Landrat am Donnerstag mit 78 Ja bei zwei Enthaltungen zwei Verpflichtungskredite von insgesamt einer Million Franken gesprochen.

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Das Nadelöhr Angenstein am Ende der Autobahn A18 soll ausgebaut werden. (Archiv)

Das Nadelöhr Angenstein am Ende der Autobahn A18 soll ausgebaut werden. (Archiv)

Martin Töngi

Mit dem Ausbau des Nadelöhrs Angenstein am Ende der Autobahn A18 sollen bis ins Jahr 2024 der heutige Unfallschwerpunkt eliminiert und die Rückstaus in Spitzenzeiten deutlich verringert werden. Für ein Vor- und Bauprojekt hat der Landrat 800'000 Franken bewilligt.

Gemäss einer in der Vorlage zitierten Studie des Tiefbauamtes sind verschiedene Massnahmen denkbar: Einerseits ein Linksabbiegeverbot, anderseits den Bau eines Kreisels oder einer Lichtsignalanlage. Im Rahmen des Vorprojekts soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Der Kanton rechnet mit Kosten von 15 Millionen Franken.

Gleichzeitig mit den Ausbau des Knotens Angenstein soll die Ortsdurchfahrt von Aesch entlastet werden. Der Landrat bewilligte dafür einen Verpflichtungskredit von 200'000 Franken. Damit soll ein Verkehrs-, Betriebs- und Gestaltungskonzepts ausgearbeitet werden.

Längerfristig ist zur Entlastung des Knotens Angenstein ein Tunnel durch den Muggenberg vorgesehen. Mit diesem würde der Abschnitt zwischen Aesch und Eggfluetunnel zur Autobahn ausgebaut. Für den Bau des 1100 Meter langen Tunnel ist jedoch mit Kosten von über 100 Millionen Franken zu rechen, heisst es in der Vorlage. Dieses Geld habe der Kanton aufgrund der schlechten Finanzlage derzeit nicht.

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