Universität Basel
Uni-Finanzierung: Nun soll eine Studie zur Wertschöpfung her

Die BKSK-Mehrheit ist der Ansicht, dass zunächst die Ergebnisse einer Immobilienstudie abgewartet werden sollen, bevor ein Vorstoss abgeschrieben werden könne. Die Studie soll gemäss dem am Montag veröffentlichten BKSK-Bericht noch 2017 vorliegen.

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Juri Junkov

Die landrätliche Bildungskommission (BKSK) will drei der zehn Vorstösse, die im Zusammenhang mit der Finanzierung der Universität Basel lanciert wurden, stehen lassen. So etwa die Forderung der FDP, durch eine konsequente Vermietung der Uni-Räumlichkeiten Kosten zu sparen. Die BKSK-Mehrheit ist der Ansicht, dass zunächst die Ergebnisse der Immobilienstudie abgewartet werden sollen, bevor der Vorstoss abgeschrieben werden könne. Die Studie soll gemäss dem gestern veröffentlichten BKSK-Bericht noch 2017 vorliegen.

Der Entscheid, den Vorstoss stehen zu lassen, fiel in der BKSK mit 9 zu 3 Stimmen. Ebenfalls bestehen bleibt die Forderung von Florence Brenzikofer (Grüne), für die Uni eine Wertschöpfungsstudie erstellen zu lassen. Eine solche Studie stelle für Baselland als Trägerkanton der Uni einen Mehrwert dar und soll deshalb weiterverfolgt werden, findet eine Mehrheit von 5 Stimmen bei 3 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen.

Noch knapper – mit 6 zu 5 Stimmen bei einer Enthaltung – fiel in der BKSK der Entscheid, das Postulat von Michael Herrmann (FDP) stehen lassen. Es verlangt, dass Budget- und Finanzplan der Uni durch die Kantone stärker beeinflusst werden. Damit soll verhindert werden, dass das Eigenleben der Uni Überhand nimmt. Auch müsse die Beteiligung des Kantons Baselland an diesen Gesprächen paritätisch sein, fordert Herrmann. Die BKSK anerkennt, dass Schritte in die richtige Richtung unternommen worden seien. Allerdings sei es noch zu früh, die Forderung als erfüllt abzuschreiben, findet die Mehrheit.