Jubiläum
Reinach lässt nichts anbrennen und gönnt sich eine dreitägige Party

Gestern liessen die Organisatoren von «50 Johr Stadt Rynach» die Katze aus dem Sack: Anfang September erwartet die Gäste des Reinacher Stadtfests ein vollbepacktes dreitägiges Programm mit einigen Höhepunkten.

Thomas Brunnschweiler
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Dürften wohl das Highlight sein: Die Schweizer Beat-Legenden Les Sauterelles mit Frontmann Toni Vescoli (links).

Dürften wohl das Highlight sein: Die Schweizer Beat-Legenden Les Sauterelles mit Frontmann Toni Vescoli (links).

Keystone

Was vom 4. bis 6. September 2015 auf dem Gelände zwischen den Hauptstrasse-Kreiseln passiert, lässt sich kurz zusammenfassen: 3 Bühnen, über 40 Acts und über 40 Beizli. Für Gemeindepräsident Urs Hintermann ist das Stadtfest «eine gute Gelegenheit, sich die Veränderungen in der eigenen Gemeinde wieder einmal vor Augen zu führen». Mit grossem Einsatz hat sich das neunköpfige Organisationskomitee daran gemacht, das Fest mit einem Gesamtbudget von über 300 000 Franken auf die Beine zu stellen.

Wenn man bedenkt, dass der Musikbeauftragte Marc Campiche nur rund 50 000 Franken für alle Live-Acts zur Verfügung hat, so ist es beachtlich, welche Namen er dafür nach Reinach locken konnte.

Wiederhören mit Toni Vescoli

Nur schon auf der Open-Air-Bühne, dem Herzstück des Unterhaltungsprogramms, spielen Schwellheim, Nick Howard und Band aus England, Lena Schenker, Laurin Buser und Band, Brandhärd, Jesse Ritch und Band, die Rockband 2B2F, die Countryband Route 65 und schliesslich die legendären Les Sauterelles mit Toni Vescoli.

Im Hauptzelt auf dem Ernst Feigenwinter-Platz sind unter anderem Bo Katzman, Sarah Jane und Maya Wirz zu hören. Auf dem Angensteinerplatz treten vorwiegend regionale Ensembles auf; ein Highlight ist hier sicher Zydeco Annie & Swamp Cats. Beim Gemeindezentrum können sich die Gäste Schlittschuhe anschnallen, um auf einer Greenice-Anlage Runden zu drehen.

Die Gemeinde selbst führt einen Tag der offenen Tür durch. Gegen 90 Stände werden die Strassen des Festgeländes säumen. Ein Heliumballon transportiert eine Kamera in luftige Höhe, die Erinnerungsclips filmen kann. Und anstelle des 11er-Trams, das aus Sicherheitsgründen nicht fährt, wird ein «Festzügli» zirkulieren. Bei einer Tombola mit Preisen um 40 000 Franken winkt als Hauptpreis ein Mitsubishi Space Star. Den Kleinen stehen ein Kinderparadies und ein Hort zur Verfügung. Roland Fischer, der Präsident des OK, empfiehlt auch, die beiden historischen Ausstellungen im Heimatmuseum zu besuchen. Fischer erwartet für das dreitägige Fest bis zu 60 000 Besucherinnen und Besucher. Um die nötige Publizität zu erreichen, werden rund 800 Plakate in der ganzen Region aufgehängt.

«Im Gegensatz zu anderen Anlässen sind die Sicherheitskosten mit rund 50 000 Franken sehr hoch», sagt Fischer. An die Gesamtkosten zahlt die Einwohnergemeinde 75 000 Franken (25 000 Franken in Form von Dienstleistungen). Wichtig sind auch die Sponsoren; die Raiffeisenbank ist Hauptsponsor. Der Rest des erforderlichen Geldes wird durch Standmieten generiert.

Keine Defizitgarantie

Eine Defizitgarantie hat das OK nicht, sodass eine effiziente Planung das A und O ist. Roland Fischer bittet die Besucher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. «Während des Festes gilt Totalsperrung des Verkehrs und es gibt keine Besucherparkplätze». Ab Surbaum verkehren Busse Richtung Aesch und zurück. Bei den Kreiseln finden sich Taxistände.

Reinacher Stadtfest 4. bis 6. September. Mehr Infos finden Sie HIER.

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