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Kantonsspital behandelt viel weniger Patienten – Finanzkommission ist besorgt

Die Finanzkommission des Baselbieter Landrats ist über den «massiven Rückgang» der Fallzahlen im Kantonsspital besorgt.

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Die Finanzen des Kantonsspitals sehen nicht gerade rosig aus – besonders am Standort Bruderholz.

Die Finanzen des Kantonsspitals sehen nicht gerade rosig aus – besonders am Standort Bruderholz.

Walter Brunner / bru

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) verzeichnet 2016 einen Rückgang der Fallzahlen von über acht Prozent, schreibt die „Schweiz am Sonntag“. Bisher wurden in diesem Jahr 24'226 Eingriffe vorgenommen. Im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt des Jahres über 2000 Eingriffe mehr.

Die Spitalspitze bestätigt die Recherchen, relativiert aber: Ein grosser Teil des Verlusts sei auf die „Verlegung“ der Frauenklinik vom Bruderholz ins Bethesda zurückzuführen. Knapp 1800 Fälle seien so verloren gegangen.

Die landrätliche Finanzkommission zeigt sich in einem Bericht gleichwohl besorgt über den „massiven Rückgang“ der Fallzahlen. Kommissionspräsident Roman Klauser (SVP) sagt gegenüber der „Schweiz am Sonntag“, nun müsse mit der Zusammenlegung des KSBL und des Basler Universitätsspitals so schnell wie möglich vorwärts gemacht werden.

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