Reform
Gewaltentrennung gewährleisten - Peter Vetter baut die Landeskanzlei um

Der neue Baselbieter Landschreiber Peter Vetter arbeitet an einer Reform der Landeskanzlei. Damit soll die Gewaltentrennung wieder gewährleistet werden.

Drucken
Teilen
Peter Vetter im Sitzungszimmer der Baselbieter Regierung.

Peter Vetter im Sitzungszimmer der Baselbieter Regierung.

Kenneth Nars

Das System Mundschin, das nach dem langjährigen Landschreiber Walter Mundschin benannt ist, ist am Ende. Der neue Landschreiber Peter Vetter hat in seinen ersten hundert Tagen im Amt bereits eine Reform der Landeskanzlei vorbereitet. Diese unterstützt die Regierung und das Parlament administrativ. Gegenüber der „Schweiz am Sonntag“ sagt Vetter: „Ich schreibe eine neue Dienstordnung.“ Neu seien grundsätzlich alle Mitarbeiter entweder für das Parlament oder für die Regierung zuständig. Bisher vermischten sich die Aufgaben. Einen Teil seiner Reform hat Vetter bereits umgesetzt. Das neue Organigramm ist zwar formell noch nicht in Kraft, trotzdem habe er bereits einiges umgesetzt, erklärt Vetter in der „Schweiz am Sonntag“.

Zudem gibt Vetter in der Zeitung bekannt, dass er seine Meinung zur Fusion geändert habe. Das Arlesheimer SP-Mitglied befürwortete eine Kantonsfusion früher tendenziell. Nun sei er eher dagegen. Vetter will damit Rücksicht auf das Oberbaselbiet nehmen. Dort hätten viele Leute eine emotionale Beziehung zum Gemeinwesen. „Das ist mir persönlich eher fremd. Aber ich möchte das respektieren“, wird er zitiert.

Aktuelle Nachrichten