Muttenz
Gentech-Raps im Rheinhafen war ein Einzelfund

Das Baselbieter Sicherheitsinspektorat hat trotz mehrfacher Nachuntersuchungen keinen weiteren gentechnisch veränderten Raps im Muttenzer Au-Hafen gefunden, wie die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) mitteilte.

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Greenpeace-Aktivisten markieren den Gentech-Raps in Basel (Bildquelle: Greenpeace)

Greenpeace-Aktivisten markieren den Gentech-Raps in Basel (Bildquelle: Greenpeace)

Greenpeace

Die im Mai 2012 von Greenpeace auf dem Hafengelände gefundene gentechnisch veränderte Rapspflanze der amerikanischen Firma Monsanto ist somit ein Einzelfund geblieben.

In der Schweiz darf kein gentechnisch veränderter Raps angepflanzt und als Lebensmittel verarbeitet werden. Als mögliche Quelle für den Fund vom Mai 2012 nannte die BUD unter anderem «Kontaminationen in Futtermitteln oder verunreinigte Transportbehälter».

Zur Verhinderung einer Ausbreitung seien in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Betrieben, dem Bund und Basel-Stadt die Gleisanlagen im Hafenareal regelmässig mit Glyphosat behandelt worden, um die Geleise vor Überwucherungen zu bewahren. Daneben wurden das Hafenareal und der letztjährige Fundort regelmässig inspiziert.

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