Gemeindewahlen
Oberbaselbieter Exekutiven müssen komplettiert werden

Vakante Sitze sind in Känerkinden und Tecknau neu zu besetzen. Kandidaturen stehen bereit.

Simon Tschopp
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In zwei Oberbaselbieter Dörfern werden die Stimmberechtigten zu Gemeinderatsersatzwahlen an die Urne gerufen.

In zwei Oberbaselbieter Dörfern werden die Stimmberechtigten zu Gemeinderatsersatzwahlen an die Urne gerufen.

Bruno Kissling

In Känerkinden und Tecknau wirken die Gemeinderäte momentan in Unterzahl. Die Zeichen stehen aber gut, dass die beiden Behörden Ende Monat wieder vollständig sein werden: Für die Gemeinderatsersatzwahlen vom 28. November ist bis jetzt jeweils eine Kandidatur bekannt. Deshalb dürfte in beiden Ortschaften eine Wahl zustandekommen.

Juristin und Pensionierter stellen sich der Wahl

Die 35-jährige Susanne Sterchi bewirbt sich in Tecknau um die Nachfolge des auf Ende Oktober zurückgetretenen Adrian Karrer. Die Juristin wohnt seit Frühjahr 2018 im Tunneldorf, ist verheiratet und Mutter zweier Söhne. Karrer machte für seine Demission berufliche Gründe geltend. Er gehörte seit Juli 2019 dem Tecknauer Gemeinderat an.

In Känerkinden heisst der einzige Kandidat Ferdinand Bolinger. Dieser war lange Jahre als Verkaufsleiter in der Nahrungsmittelindustrie tätig. Berufsbegleitend absolvierte er ein Nachdiplomstudium an der Höheren Fachschule für Wirtschaft Baselland und eine Ausbildung zum Führungsfachmann am KV Baselland. Bolinger war früher zudem als Zivilschutzinstruktor tätig. Der 66-Jährige will den Sitz von Simon Bertschin beerben, der am 13. August nach bloss sechswöchiger Amtszeit als Gemeinderat per sofort zurückgetreten ist. «Persönliche Gründe» hätten zu diesem Schritt geführt, liess die Gemeinde damals verlauten.

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