Ettingen
Christine Gorrengourt zieht sich als Gemeinderätin zurück

Die CVP-Politikerin gibt gesundheitliche Schwierigkeiten für ihren vorzeitigen Rücktritt an. Sie sass 12 Jahre im Landrat.

Michel Ecklin
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Christine Gorrencourt bei ihrer ersten Wahl in den Landrat 2006.

Christine Gorrencourt bei ihrer ersten Wahl in den Landrat 2006.

Zvg

Christine Gorrengourt (Mitte, bis 31. Dezember CVP) hat auf den 31. März ihren Rücktritt als Ettinger Gemeinderätin eingereicht. Sie begründet diesen Schritt auf der Gemeindewebseite damit, «dass mir aus gesundheitlichen Gründen immer mehr die Kraft und die Energie fehlen, meine Ressorts für mich zufriedenstellend, und wie bei meiner Wahl versprochen, zu betreuen». Ursprünglich habe sie gehofft, mit der Unterstützung ihrer Gemeinderatskolleginnen und Kollegen und der Verwaltung ihr Amt für die ganze Amtsperiode oder zumindest bis im Sommer 2023 auszuführen.

Die 60-jährige Politikerin ist seit dreizehneinhalb Jahren im Ettinger Gemeinderat. Sie ist dort für Bildung, Energie, Recycling und Entsorgung zuständig. Bekannt wurde sie aber im ganzen Kanton als Landrätin von 2006 bis 2018. Ihr Augenmerk galt insbesondere der Umweltpolitik. Im Jahr, in dem sie die Umweltschutz- und Energiekommission (UEK) präsidierte, war sie sie massgeblich an der Ausarbeitung des Energiegesetzes beteiligt. Auch in der kantonalen CVP hat sie sich engagiert. Zudem sass sie im Verwaltungsrat der Baselland Transport AG (BLT).

Laut der Ettinger Gemeindepräsidentin Sibylle Muntwiler-Stöcklin findet die Ersatzwahl für Gorrengourts Gemeinderatssitz voraussichtlich Ende März oder Anfangs April statt.

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