Gemeindefinanzen
Erneut keine Steuererhöhungen in Baselbieter Gemeinden

Zum zweiten Mal in Folge hat keine der 86 Baselbieter Gemeinden die Steuern erhöht. In sechs Gemeinden wurde per 2019 der Steuerfuss für natürliche Personen dagegen gesenkt.

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Der Blick vom Schloss Birseck auf das Ortszentrum Arlesheim mit Dom. (Archiv)

Der Blick vom Schloss Birseck auf das Ortszentrum Arlesheim mit Dom. (Archiv)

Kenneth Nars

Im Röschenz war die Senkung von 58 auf 54 Prozent am grössten, wie das kantonale Statistische Amt am Mittwoch mitteilte. In Maisprach war es die dritte Steuersenkung in Folge. Innerhalb dreier Jahre sank der Steuerfuss dort von 64 auf 58 Prozent. Ebenfalls gesenkt haben die Steuern per 2019 die Gemeinden Blauen, Münchenstein, Ormalingen und Wintersingen.

Der Durchschnittssteuerfuss aller Baselbieter Gemeinden ist im Vergleich zum Vorjahr von 59,2 auf 59,0 Prozent gesunken. Die Mehrheit der Gemeinden hat gemäss Mitteilung einen Steuerfuss zwischen 55 und 65 Prozent. Am tiefsten ist der Steuerfuss mit 45 Prozent in Arlesheim, Bottmingen und Pfeffingen, am höchsten mit 69,5 Prozent in Waldenburg.

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