Känerkinden
Ein «geht nicht» gibt es «sFinks» nicht

Seit August bieten Stefan und Monika Fink aus Känerkinden als Allrounder ihre Dienstleistungen an. Der Aufgabenbereich ist vielfältig.

Carole Gröflin
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Die Waschberge türmen sich vor der Waschmaschine, der Rasen ist auch noch nicht gemäht, das Abendessen muss noch gepostet und das Haus auf Vordermann gebracht werden: Wer kennt sie nicht, diese unliebsamen Tätigkeiten, die dennoch ausgeübt werden müssen. Die Heinzelmännchen sind leider nur in den Tagträumen zur Stelle – was tun in einer solch ausweglosen Situation?

Das Jammern hat seit Ende August ein Ende und das Strahlen einen Namen: «sFinks». Monika und Stefan Fink sind als Allrounder unterwegs und nehmen so ihren Auftraggebern die Arbeiten ab, die sie nicht mehr machen können oder wozu schlichtweg die Zeit und die Lust fehlen.

Lange und unvollständige Liste

Die zwei helfen bei sämtlichen Arbeiten im und ums Haus, betreuen Kinder und Tiere, tätigen Reparaturen und Renovationen am Haus, kochen bei Anlässen, begleiten ihre Kunden zum Arzt, machen Ausflüge oder widmen ihnen nur Zeit. Die Liste an Dienstleistungen ist lang und unvollständig.

«Unser Credo ist simpel und selbsterklärend: Goht nit gits nit», erläutert Stefan Fink. Doch wie sind die medizinische Praxisassistentin und der Sanitär-Installateur auf die Idee gekommen, einen Allround-Betrieb ins Leben zu rufen?

«Nachdem wir Ende Dezember nach vierjähriger Führung unser Fitnessstudio verkauft hatten, war klar, dass wir wieder selbstständig arbeiten wollten», erklärt Stefan Fink. Daher haben die heutigen Allrounder sich damals darüber Gedanken gemacht, was sie gelernt haben und was sie sonst noch so können. «Man könnte sagen, wir haben unsere Talente mit unseren Hobbys kombiniert», meint die 52-jährige Monika, «und dabei ist ‹sFinks› entstanden.»

«Kein Problem, das man nicht lösen kann»

Trotz des mutigen Werbeslogans sind im Hause Fink noch keine kuriosen Aufträge eingetrudelt. «In unseren Augen gibt es wahrhaftig kein Problem, das man nicht lösen kann», sagt Stefan Fink.

Das Duo fährt eine klare Linie in Sachen Professionalität: Wenn jemand für Arbeiten anfragt, für die ihr Know-how nicht ausreichen sollte, verweisen sie die Kunden weiter an Fachpersonen. «Wir wollen unseren Kunden einen einwandfreien Service liefern, dazu gehört auch Ehrlichkeit.»

Die Ansätze für ihre Dienstleistungen unterteilt das Ehepaar in drei Kategorien: Putzen und Betreuung im Haus, Gartenarbeit und Reparaturen. Preislisten führen Monika und Stefan nicht, da sich ihre Preise individuell gestalten. «Wir haben uns über die üblichen Ansätze informiert», sagt Monika Fink. Dennoch variieren ihre Preise.

«Wir nehmen uns die Möglichkeit für einen gewissen Spielraum heraus», sagt die zweifache Mutter. Es sei jeweils eine Herausforderung, eine Dienstleistung anzubieten, die der Kunde bezahlen kann, und sich dabei nicht unter Wert zu verkaufen. Für Monika und Stefan ist jedoch klar, dass es nichts Schöneres gibt, als im Dienste der Menschen tätig zu sein. «Wir geben täglich Freude und bekommen sie zurück – wer kann das schon von seiner Arbeit sagen?»

www.sfinks.ch

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