Diegten
Die Untersuchung der Spielgeld-Affäre kostet über 20'000 Franken

Der Regierungsrat beantwortet eine Interpellation mit Fragen zum von ihm in Auftrag gegebenen Gutachten.

Kelly Spielmann
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In der Diegter Volg-Filiale kam es letztes Jahr zum Polizeieinsatz.

In der Diegter Volg-Filiale kam es letztes Jahr zum Polizeieinsatz.

bz

Die Diegter Spielgeld-Affäre sorgte im vergangenen Mai weit über die Region hinaus für Schlagzeilen. Nun hat der Regierungsrat eine Interpellation von Caroline Mall beantwortet – die SVP-Landrätin stellte Fragen zum Gutachten, das Jurist Andreas Donatsch im Auftrag der Regierung erstellt hat. Er kam zum Schluss, dass die Polizei verhältnismässig gehandelt hatte.

Die Regierung schreibt in der Antwort, dass das Gutachten 22540 Franken gekostet hat. 20200 Franken umfassen das Honorar, 729.20 gingen für Auslagen drauf, der Rest umfasst die Mehrwertsteuer. Auch wird erklärt, weshalb die Staatsanwaltschaft, die ebenfalls eine Untersuchung durchführte, zu «diametral unterschiedlichen Ansichten bezüglich der Qualifikation der eingesetzten Scheine» kam.

Anders als die Polizei habe die Staatsanwaltschaft nicht den Vorfall im Volg-Laden untersucht, wo der Falschgeldverdacht aufgekommen war. Sie habe den Sachverhalt, dass eine Fasnachtsgruppierung chinesischen Totengeld an Zuschauende verteilte, begutachtet. Man davon ausgehen dürfen, dass niemand im Publikum diese Noten für echt halten würde. (bz)