Im Baselbiet war überwiegend der mittlere Kantonsteil betroffen. Über Verletzte aufgrund der erneuten starken Regenfälle ist gemäss Mitteilung der Baselbieter Polizei bislang nichts bekannt.

Der Wasserstand des Rheins hat sich in der Region auf hohem Niveau stabilisiert. Er steht auf der niedrigsten Hochwasserstufe, der Hochwassermarke I, nachdem der Pegel nach Höchstständen am Donnerstagabend am frühen Freitagmorgen wieder unter die zweitniedrigste Marke II b gefallen war.

Frenkendorf wieder betroffen

Am Samstagvormittag gab es im Raum Frenkendorf, Füllinsdorf, Arisdorf, Liestal ab zirka 10.20 Uhr punktuell starke Regenfälle, vereinzelt mit Hagel. Diese Niederschläge sorgten mit Schwergewicht in den besagten Gemeinden erneut für überschwemmte Räume und mehrfache Einsätze der jeweiligen Feuerwehren.

30 Notrufe aus acht Gemeinden

Insgesamt registrierte die Einsatzleitzentrale in Liestal rund 30 Notrufe aus acht Gemeinden, stets wegen Problemen mit den Wassermassen. Damit sind seit den Gewittern am Dienstagnachmittag bereits rund 480 Notrufe bei der Baselbieter Polizei eingegangen.

Weitere betroffene Gemeinden waren Zunzgen, Allschwil, Maisprach und Oberwil, wobei in den Gemeinden Frenkendorf, Allschwil und Oberwil Wasserleitungsbrüche für zusätzliche Probleme sorgten.

In Grellingen lösten die Wassermassen vergangene Woche drei Erdrutsche aus. Die Kantonsstrasse war deshalb seit Mitte letzter Woche gesperrt, sie ist jedoch seit Samstagnachmittag wieder offen und normal befahrbar. (bz)