Verkehrsunfall

Drei Verletzte bei Auffahrkollision in Augst – und stundenlanger Stau und Chaos in der Region

Bei einer Kollision zwischen zwei Autos sind am Donnerstagnachmittag auf der A2 bei Augst BL drei Personen verletzt worden. Sie mussten in verschiedene Spitäler eingeliefert werden. Der Unfall führte zu grossem Stau und Verkehrsbehinderungen in der Region.

Bei einer Kollision zwischen zwei Autos sind am Donnerstagnachmittag auf der A2 bei Augst drei Personen verletzt worden. Sie mussten in verschiedene Spitäler eingeliefert werden. Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Baselbieter Polizei war eine 44-jährige Lenkerin in Richtung Basel unterwegs, als sie aus noch unbekannten Gründen kurz vor der Ausfahrt Augst in das vor ihr fahrende Auto prallte.

Die 44-Jährige und zwei Personen, die sich im anderen Fahrzeug befanden, wurden beim Unfall verletzt. Die stark beschädigten Autos wurden durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert, wie die Polizei in einer Mitteilung weiter ausführte.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten mussten die beiden linken Fahrspuren auf der A2 in Fahrtrichtung Basel für rund drei Stunden gesperrt werden. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.

Alle Ausweichstrassen verstopft

Wie meist bei längeren Spurensperrungen auf der Autobahn waren die Auswirkungen auf das lokale Strassennetz enorm. Der Rückstau auf der A2 in Fahrtrichtung Basel reichte zeitweise bis weit hinter Sissach. Aus Sicherheitsgründen sperrte die Baselbieter Polizei den Arisdorftunnel in regelmässigen Abständen.

Auch von Rheinfelden her auf der A3 staute sich der Autobahnverkehr kilometerweit. Für Lastwagen blieb wegen Fronleichnam die Ausweichroute über den Autobahnzoll bei Rheinfelden auf die deutsche Autobahn gesperrt.

Das umliegende lokale Strassennetz konnte schon kurz nach dem Unfall den Ausweichverkehr nicht mehr schlucken, sodass es auch entlang der Achsen Sissach–Basel und Rheinfelden–Basel in Liestal, Pratteln, Kaiseraugst, Augst, Schweizerhalle und Muttenz zeitweise überhaupt kein Durchkommen mehr gab.

Per Radio wies die Polizei die Autofahrer an, auf der Autobahn zu bleiben. Mit dem Einsetzen des Feierabendverkehrs spitzte sich die Situation noch zu. Auch in Fahrtrichtung Zürich/Luzern mussten die Automobilisten mit einem Zeitverlust von bis zu 30 Minuten rechnen. In Fahrtrichtung Basel waren es gegen 18 Uhr immer noch 45 Minuten. Erst nach 19 Uhr normalisierte sich die Situation wieder. (bz/sda)

 

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