Fall Rünenberg

Basler Staranwalt Martin Wagner: Verfahren im Tötungsdelikt wurde eingestellt

Das Verfahren im Fall Rünenberg wurde eingestellt. Alle Schüsse, die den Medienanwalt Martin Wagner trafen und töteten, stammten aus der Waffe des Nachbarn, der sich danach selbst richtete.

Die in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Rünenberg vom 28. Januar 2018 durch die Baselbieter Staatsanwaltschaft geführte Strafuntersuchung konnte abgeschlossen werden. Erwiesen ist, dass alle abgegebenen Schüsse aus der Waffe des Täters stammten und auch von diesem abgegeben wurden.

Die Familien des Opfers und des Täters kannten sich schon vor der Tat und seit längerer Zeit. Weitere Angaben zum Tatmotiv werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes der hinterbliebenen Angehörigen weiterhin keine gemacht.

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt. Die Strafprozessordnung (StPO) sieht vor, dass Strafverfahren, in denen die beschuldigte Person verstorben ist, einzustellen sind (Art. 319 Abs. 1 lit. d StPO).

Täter gab alle Schüsse selber ab

Die kriminaltechnischen Abklärungen der Baselbieter Polizei haben bestätigt, dass die sieben abgegebenen Schüsse aus der Waffe des Täters stammten und auch von diesem abgegeben wurden. Entsprechend ist es erwiesen, dass sich der Täter unmittelbar nach Abgabe der tödlichen Schüsse auf das Opfer mit einem Schuss gegen sich selbst das Leben nahm.

Rünenberg BL: Medienanwalt Martin Wagner erschossen

Rünenberg BL: Medienanwalt Martin Wagner erschossen (28.1.2018)

 

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