Wahlen Baselland 2019

Baselbieter SP kehrt in die Regierung zurück - Kathrin Schweizer mit beeindruckendem Resultat

Die Sozialdemokraten sind nach vierjähriger Absenz zurück in der Baselbieter Kantonsregierung. SP-Kandidatin Kathrin Schweizer eroberte den einzigen freien Sitz. Sie distanzierte ihren SVP-Kontrahenten Thomas de Courten deutlich.

Alle Bisherigen schafften bei einer Wahlbeteiligung von 34,14 Prozent die Wiederwahl problemlos. Die 49-jährige SP-Landrätin Kathrin Schweizer erreichte mit 37'187 Stimmen den dritten Platz.

Vor der neuen Regierungsrätin lagen CVP-Finanzdirektor Anton Lauber (41'417 Stimmen) und der grüne Sicherheitsdirektor Isaac Reber (40'561). Auf dem vierten Platz landete FDP-Bildungsdirektorin Monica Gschwind (33'351) noch vor SVP-Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Thomas Weber (32'338).

Klar hinter der SP-Kandidatin lag der zweite SVP-Kandidat Thomas de Courten. Der Nationalrat kam auf 23'617 Stimmen. Er übertraf knapp das absolute Mehr, wurde aber als überzählig nicht gewählt.

Mit der Wahl von Kathrin Schweizer ist im Baselbiet die Konkordanz wiederhergestellt. CVP, FDP, Grüne, SP und SVP als stärkste politische Kräfte im Kanton Baselland haben wieder je einen Sitz.

Die FDP hatte seit Jahrzehnten zwei Sitze in der Exekutive des Kantons Baselland. Ihr durch den Rücktritt von Regierungsrätin Sabine Pegoraro frei gewordenes zweites Mandat haben die Freisinnigen kampflos der SVP überlassen wollen. Hätte diese reüssiert, wäre sie als stärkste Baselbieter Partei erstmals mit zwei Personen in der Regierung vertreten gewesen.

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