Ohne Chip
Wenig Gegenliebe für neugestalteten Studi-Ausweis

Über die heute vorgestellte neue Legi der Universität Basel freuen sich die Studenten kaum. Sie hätten gerne eine Chip-Karte, weil sie mit ihrere Papier-Karte ausserhalb der Uni Basel «ausgelacht» würden.

Samuel Hufschmid
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So sieht sie aus, die neue Legi im Unibasel-«mint»-Design.

So sieht sie aus, die neue Legi im Unibasel-«mint»-Design.

facebook.com/unibasel

«Dürfen wir vorstellen: die neue Legi! Jetzt auch im mintfarbenen Corporate Design der Universität Basel und konsequent zweisprachig.» Mit diesen feierlichen Worten stellten die Online-Verantwortlichen der Uni Basel heute morgen ihren Studenten den neuen Ausweis vor – und ernteten damit vor allem Kritik. «Ist die wieder aus Papier?», schrieb eine Studentin und ein anderer Student fügte an: «Wieder peinlich aus Papier. Chance verpasst.»

Weitere ähnliche Kommentare auf der Facebook-Seite gingen in dieselbe Richtung und immer wieder wurde die Einführung eines Chip-Systems zum bargeldlosen Zahlen gefordert, wie es an anderen Unis seit Jahren eingesetzt wird. «Vor acht! Jahren, als ich mein Studium in Heidelberg begonnen habe, gab es dort schon 'richtige' Karten mit denen man beispielsweise auch in der Mensa oder die Studiengebühr bezahlen konnte. Einfach aufladen und auch an allen Kopierern einsetzbar», schreibt eine Studentin.

Die Web-Verantwortlichen haben promt auf diese Kritik reagiert und versprechen, das Anliegen «gerne an die zuständigen Stellen innerhalb der Universität weiterzuleiten».

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