Am Autobahnübergang Basel-St.Louis haben Schweizer Grenzwächter bei der Einreise eines Autos aus Frankreich den Fahrer und seine Beifahrer kontrolliert. Dies meldet die Eidgenössische Zollverwaltung am Dienstag

Aus den Aufenthaltsdokumenten des Lenkers und der Beifahrerin ging hervor, dass sie portugiesische Staatsbürger waren. Als man den polnischen Führerschein des Beifahrers überprüfte, stellte der Grenzwächter fest, dass es sich um eine Fälschung handelte.

Noch vor Ort konnte man feststellen, dass er unter seinen richtigen Personalien international zur Verhaftung ausgeschrieben war. Dem Ukrainer wird vorgeworfen, in seinem Heimatland einen Polizisten mit einem Messer getötet zu haben. Er wurde nach der Untersuchung der Kantonspolizei in Basel übergeben. Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat die ukrainischen Behörden aufgefordert, einen Auslieferungsersuchen innert 18 Tagen zu übermitteln. Der 32-jährige gab kund, sich der Auslieferung widersetzen zu wollen. (poe)